Sonntags in der Allianz-Arena

Das Fußballstadion in München
Endlich habe ich es geschafft und war zum ersten mal in dem “sagenumwobenen” Fußballtempel, genauer gesagt in der Allianz-Arena. Und dann gleich zum Bundesligakracher schlechthin: Bayern gegen Werder. Letzendlich war es ein schöner Nachmittag, auch wenn ich natürlich lieber einen Werder-Sieg gesehen hätte.
Die Stimmung in der Werder-Kurve war richtig gut, und auch schon am Nachmittag hatten sich etliche Werderfans auf dem Marienplatz versammelt und haben Stimmung gemacht. Von der Allianz-Arena an sich war ich dann doch etwas enttäuscht, und das lag nicht nur daran, dass sie dann leider doch nicht so beleuchtet wurde wie auf dem Bild oben.:)
Gut, von außen sieht das Stadion ganz nett aus, und auch von innen ist der Kasten richtig cool, es ist eben ein reines Fußballstadion. Aber: “Mittendrin” gefällt mir die Arena eher nicht. Mittendrin? Ja, wenn man die Tribüne verlässt, befindet man sich nicht (wie sonst) bereits außerhalb des Stadions, sondern in einem Innenbereich, indem die “Fressbuden” untergebracht sind und der sich durch die ganze Arena zieht. Für diesen Bereich fallen mir aber nur Worte wie “kalt”, “kahler Beton”, “dunkel”, und “schlechte Beleuchtung” ein. Wahrlich keine Offenbarung an Stadionbaukunst. Was mich sonst noch störte: Der Stadionsprecher. Glücklicherweise höre ich den Radiosender schon lange nicht mehr, bei dem er als Moderator arbeitet, hier musste ich mir aber leider das Gelaber notgedrungen anhören. Gibt’s eigentlich irgendwo einen schlechteren Stadionsprecher? Okay, genug gemeckert: Alles in allem war es ein herrlicher Fußballnachmittag und auch mit dem Ergebnis kann man letztendlich zufrieden sein.
Hier noch ein sehr kleiner Ausschnitt vom Marienplatz vor dem Spiel:

Grün-weißes Bamberg

Darauf hat Bamberg jahrelang jahrzehntelang gewartet, jetzt ist es Wirklichkeit geworden: Am 30. Januar gab es die Vereinsgründung des Jahres, denn an diesem Tag fand im Stilbruch die Gründungsversammlung des Werder-Bremen-Fanclubs “Grün-weißes Bamberg” statt. Ja, richtig gelesen. Ab sofort ist Bamberg grün-weiß und hat einen Werder-Fanclub!
Wer Werder-Fan ist, also Ahnung vom Fußball hat :), und aus Bamberg oder “umzu” kommt, weiss jetzt, wo er Fans des besten Fußballvereins findet.

Drei Leute erstürmen den Omaha Beach

Wieviel Statisten braucht man, um die berühmte Anfangssequenz aus dem Film “Der Soldat James Ryan” (Landung der Alliierten in der Normandie) nachzuspielen: 3, in Worten: Drei.
Und die drei Mann sind auch gleichzeitig die komplette Filmcrew, die für den gesamten “Dreh” nur schlappe vier Tage gebraucht hat. Kann man kaum glauben? Na dann einfach mal dieses Video anschauen (interessant wird’s dann ab der zweiten Filmhälfte):

Gefunden habe ich das Filmchen übrigens hier.

Ernüchternd

So, gestern habe ich mich also mal ins Fitnessstudio aufgerafft, denn so langsam musste ich doch mal wieder sportlich was machen. Als erstes wurde gleichmal der obligatorische Fitnesstest gemacht indem ich auf dem Fahrrad rumstrampeln durfte. Und siehe da: Mir war zwar klar, dass meine Kondition nicht ganz so gut ist, aber das sie so schlecht sein würde hätte ich dann doch nicht gedacht.
Aber ich mach’ ja jetzt was für meine Kondition – fragt sich nur wie lange…

Virtuelle Realität war gestern

Was gab es in den 90ern nicht alles für Monitorbrillen und Datenhandschuhe, der sogenannten “Virtual Reality” sollte schon bald die Zukunft gehören. Nix war’s, das ist alles eher wieder in der Versenkung verschwunden. Ein Modellflieger aus Kanada dachte sich aber jetzt (ja, das Video ist schon etwas alt) wohl, dass wenigstens die “Fernsehbrille” gar nicht mal so schlecht ist und hat so ein Teil mit einem Modellflugzeug “verbunden”. Ergebnis: Er kann dadurch sein kleines Modellflugzeug praktisch aus der Pilotensicht steuern. Schon irgendwie cool:

Servus Netscape

Lange, zu lange hat sich der gute alte Netscape-Browser gegen das Ende gewehrt, nun ist es aber (endlich?) da: Der offizielle Netscape-Blog verkündet, dass die Ära “Netscape” zu Ende geht. Zuletzt hat ihn ja eh keiner mehr gebraucht, denn böse gesagt war es ja nur noch ein Firefox mit Netscape-Skin. Aber was waren dass für Zeiten, damals, vor eine halben Ewigkeit, so 1996/1997. Wenn man ins Internet wollte hatte man eigentlich keine Wahl: Nescape 3, sonst gab es nichts vernünftiges, Microsoft hatte den Start des Internets verschlafen und nur einen unausgegorenen Internet Explorer 3 entgegen zu setzen. Eine echte Wahl hatte man erst ab Version 4, als der IE langsam aber sicher zur echten Alternative wurde. Das war der Anfang vom Ende des Netscapes. Zwar spielt dessen Quasi-Nachfolger Firefox (auch mein Lieblingsbrowser) wieder eine große Rolle, aber es ist eben kein Netscape Navigator mehr. Darum bleibt nur eins, nämlich “Tschüss Netscape” zu sagen….
Update: Zusatzinfos findet man jetzt bei golem.de

Weiße Weihnachten!

weiße Weihnachten
Es hat doch tatsächlich heute Nacht in Bamberg ein bisschen geschneit. Nicht viel, aber immerhin so viel, dass um 6 Uhr der verdammt laute Räumdienst schon rumgekurvt ist. Es gibt also tatsächlich mal wieder weiße Weihnachten, wer hätte das gedacht.

Ich wünsche allen Bloglesern schöne Feiertage!

Jedes Jahr das selbe

Immer in der Vorweihnachtszeit läuft im Fernsehen auf jedem Sender der selbe Mist das gleiche Programm: (C-)Prominente rufen zum Spenden auf. Ich will ja gar nicht so sein, der Grundgedanke ist nicht schlecht und wenn die Leute durch so “tolle” Shows zum Spenden animiert werden ist das ja auch gut. Apropos Spenden: Ja, auch ich spende jedes Jahr – und zwar für die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, kurz: DGzrS. Jetzt nicht unbedingt den Megabetrag, aber immerhin. Warum gerade die DGzRS? Vor einer halben Ewigkeit habe ich mal den “Sportbootführerschein See” gemacht – und bei der Theorieprüfung stand so ein Spendenschiffchen und da konnte man als “angehender Käpt’n” ja quasi nicht anders…
DGzRS Auch wenn ich bisher den Führerschein noch nie “benutzt” habe (dass liegt zum einen daran das Bamberg keinen Zugang zum Meer hat und zum anderen dass ich noch nicht im Lotto gewonnen habe) spende ich jedes Jahr einen kleinen Beitrag an diese Organisation. Man weiss einfach wofür das Geld gebraucht wird, da sich der Seenotrettungsdienst DGzRS ausschließlich über Spenden finanziert. Und ich finde das eine gute Sache! Respekt vor den Mitarbeitern die bei jedem Wetter ihr Leben riskieren um andere zu retten. Wer also noch eine Anregung zum Spenden gebraucht hat…

Meine neue Freisprechanlage

Dieser Blogeintrag ist anders als alle bisherigen, warum schreibe ich gleich. Ich habe die Freisprechanlage EGO CUP des Herstellers Funkwerk Dabendorf für’s Auto zum Testen bekommen – und darf danach das Teil auch behalten. Bedingung war nicht, dass ich unbedingt positiv über die Freisprechanlage blogge, sondern nur meine ganz persönliche Meinung schreibe – und nichts anderes tue ich hier mit diesem Beitrag.

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Feige und beängstigend

Eine bessere Überschrift fällt mir zur Geschichte dieses Spiegel Online-Artikels nicht ein. Kurz, um was es geht: Bei der Post kann man beim sogenannten “Plusbrief Exklusiv” praktisch einen Teil der Briefmarke selbst gestalten – den Dalai Lama darf man aber anscheinend nicht drauf drucken lassen. Zum Dalai Lama kann man stehen wie man will, aber der Mann ist immerhin Friedensnobelpreisträger – also eigentlich schon “Briefmarkengeeignet”. Die Post sieht das offenbar anders und lehnte so gestaltete Briefmarken ab. Warum? Weil das Motiv (also das Bild des Dalai Lamas) geeignet sei, Zitat: “den Betriebsfrieden der Deutschen Post AG und ihrer verbunden Unternehmen zu stören“…
Briefmarke hin oder her: Was dahinter steckt ist schon mehr als erschreckend. Wie weit hat uns denn China schon in der Hand, wenn ein nicht gerade kleines Logistikunternehmen sich nicht traut, eine popelige Briefmarke zu drucken?