Irgendwann reicht’s

Eigentlich gehöre ich zu den Menschen, die in den USA nicht nur das schlechte sehen bzw. gesehen haben, eher sogar im Gegenteil und mit dieser Meinung stand ich oft alleine da. Irgendwann ist aber auch meine “USA-Toleranz” ausgereizt. Was muss ich heute auf spiegel.de lesen: “Bush hebt Ölbohr-Verbot in der Bristol-Bucht auf”. Worum geht’s? In der Bristol-Bucht in Alaska durfte aus Umweltschutzgründen aufgrund eines Kongressbeschlusses weder nach Gas noch nach Öl gebohrt werden – bis jetzt. George W. Bush scheinen massive Bedenken von Umweltschützern und die Kongressentscheidung über das Bohrverbot wenig zu interessieren denn ab sofort dar munter drauf losgebohrt werden. Egal ob die einmalige Tierwelt Alaskas schaden erleidet oder nicht. Das schlimme Exxon-Valdez-Tankerunglück ist ja auch schon gut 17 Jahre her…

Aber was soll man von einem Land erwarten dem Umweltschutz (als einer der größten Umweltverschmutzer überhaupt) total egal ist (das Kyoto-Protokoll zur Verbesserung des Umweltschutzes wurde z.B. von allen Industrienationen ratifiziert – außer von Australien und? Überraschung! den USA!)
Aber immerhin: Vor wenigen Tagen haben die USA den Eisbären auf die nationale Liste der Bedrohten Tierarten gesetzt. Aber wahrscheinlicht hilft das dem Eisbären soviel wie wenn ich ihn auf “Jörns Liste der bedrohten Tierarten” setzen würde…

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