Feige und beängstigend

Eine bessere Überschrift fällt mir zur Geschichte dieses Spiegel Online-Artikels nicht ein. Kurz, um was es geht: Bei der Post kann man beim sogenannten “Plusbrief Exklusiv” praktisch einen Teil der Briefmarke selbst gestalten – den Dalai Lama darf man aber anscheinend nicht drauf drucken lassen. Zum Dalai Lama kann man stehen wie man will, aber der Mann ist immerhin Friedensnobelpreisträger – also eigentlich schon “Briefmarkengeeignet”. Die Post sieht das offenbar anders und lehnte so gestaltete Briefmarken ab. Warum? Weil das Motiv (also das Bild des Dalai Lamas) geeignet sei, Zitat: “den Betriebsfrieden der Deutschen Post AG und ihrer verbunden Unternehmen zu stören“…
Briefmarke hin oder her: Was dahinter steckt ist schon mehr als erschreckend. Wie weit hat uns denn China schon in der Hand, wenn ein nicht gerade kleines Logistikunternehmen sich nicht traut, eine popelige Briefmarke zu drucken?

2 thoughts on “Feige und beängstigend

  1. Ich würde eher China und ihrer Politik die Schuhe in die Schuld in die Schuhe schieben. Jedes Unternehmen ist nur auf eines aus: Gewinn!
    Und bei Chinas Politik würde ich mich nicht wundern, dass die Post einiges an Einnahmen einbüßen würde – wenn eine solche Briefmarke gedruckt/benutzt wird.

  2. Ja schon, aber wer beugt sich denn dem Druck? Und das ist ja auch gerade das erschreckende, dass China bereits soviel Einfluß auf die deutsche Wirtschaft hat. Und es gibt ja auch noch andere Länder mit nicht geringem Einfluß, wie z.B. Russland mit seinem Gas…

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