Die virtuelle Kreditkarte

Und wieder mal wurde ich für ein Trnd-Projekt ausgewählt, nach dem Testen von Wrigley’s Extra Professional Mints ist diesmal die Wirecard dran. Was dass ist kann man ganz einfach mit zwei Worten erklären, eine “virtuelle Kreditkarte”, genauer gesagt eine “virtuelle Mastercard”. Das Prinzip: Man eröffnet ein Konto bei Wirecard, zahlt darauf Geld ein und kann dann mit diesem Geld im Internet bezahlen, und zwar so, als hätte man wirklich eine Mastercard-Kreditkarte. Unterschied: Man hat keinen “Kredit”, sondern kann nur soviel bezahlen, wie man vorher auf das Konto eingezahlt hat. Der Vorteil: Man selbst und vor allem auch ein eventueller Betrüger kann ein Kreditlimit nicht ausnutzen, zudem behält man immer die “volle Kostenkontrolle”. Bei einer “echten Kreditkarte” ist das oft schwierig. Soweit zur Theorie.
Dank eines 50 Euro-Gutscheines habe ich jetzt also die Gelegenheit das ganze mal auszuprobieren. Das Registrieren auf der Webseite machte keine Probleme und auch der Gutschein wurde gleich gutgeschrieben. Heute habe ich meine erste Bestellung damit bei meinem Lieblingshändler amazon getätigt: Einfach die Wirecard-Daten bei den Kreditkarteninformationen eingeben, so als hätte man eine “echte” Mastercard. Bis jetzt hat alles wunderbar geklappt. mal abwarten ob die Bestellung auch ankommt…
Alles in allem scheint das mal wirklich eine gelungene Neuerung im Internet-Zahlungsverkehr zu sein. Es wird sich zeigen ob auch ich die Wirecard auch in Zukunft benutzen werde, da ich bisher eigentlich schon seit Jahren mit Kreditkarten im Internet bezahle und das Angebot eher auf “Kreditkarten-Angsthasen” abzielt.
Ach ja, was kostet der Spaß eigentlich? Die virtuelle Kreditkarte an sich ist kostenlos, pro Transaktion werden aber Gebühren fällig.

13 thoughts on “Die virtuelle Kreditkarte

  1. Hi,

    sei beruhigt: Amazon schluckt die Eingabe der Daten ohne Probleme! Habe bisher bei Amazon und iTunes eingekauft. Jetzt kommt noch ein Hörbuch.

    Das mit den Angsthasen würde ich noch insofern erweitern, dass die Prepaid-Karte durchaus eine gute Möglichkeit sein kann, wenn Eltern ihren Kindern im Ausland eine Kreditkarte an die Hand geben möchten, ohne dass diese das gesamte Eltern-Konto plündern 😉

    Zumindest gibts ja auch die Option, sich eine “echte” Karte produzieren zu lassen!?

    Gruß, Tor7ten

  2. Schon eine gute Idee…
    Ich seh jetzt allerdings den Unterschied zu “normalen” Prepaid-Karten wie sie es ja schon lange gibt nicht. Nur ein trendiger Name oder gibts sonst noch Unterschiede?

  3. Es gibt Unterschiede: Die “physischen” Prepaid Karten kosten immer eine Jahresgebühr, meist so um die 40 Euro.
    Der Vorteil der virtuellen Karte ist vermutlich geringer Missbrauch. Das ewige Aufpassen auf die Karte entfälltz.B..
    Und die Pin und die virtuelle Karte kannst Du sogar zusammen in den Gehirnzellen aufbewahren (was sonst eine Todsünde ist)
    ;-))

  4. Die Wirecard habe ich sowohl in der virtuellen als auch in der physischen Form, also als echte Kreditkarte, ebenfalls von Anfang an sowohl in meinem Vergleich als interessante Prepaidkarte vorgestellt, als auch deren Entwicklung verfolgt. Das einzige, worauf wohl kaum ein Nutzer oder Webmaster gekommen ist, war ein rechtzeitiges Investment in die begebende Bank, die Wirecard AG. Deren Börsenkurs stieg immerhin im Zuge der Einführung dieser neuen Produkte sowie natürlich weiterer Umstellungen um in der Spitze über 1000 Prozent. Bedenken bezüglich des Einsatzes der virtuellen Variante dieser Kreditkarte sollte es auch keine geben. Bei meinem letzten Besuch in der Schweiz konnte man sogar an jeder Tankstelle mit einer Visa Electron (um nichts anderes handelt es sich ja bei der virtuellen Karte) zahlen.

  5. Zum Glück hab ich den Blog hier gefunden 😀
    Als armer Student ist sowas ja total praktisch! Vorallem wenn man nur ein paar Sachen im Ausland kaufen möchte (z.B. bei amazon.com oder amazon.co.uk – bei denen funkt es doch, oder?)

  6. Ich finde das Prinzip von den Wirecard sehr gut. Denn bei einer normalen Kreditkarte fallen ja zum Teil Jahresgebühren an. Habe mich erkundigt und die wollten tatsächlich 30 Euro pro Jahr für eine normale Karte haben. Da bezahle ich doch lieber ein paar wenige Transaktionsgebühren für die “virtuelle Kreditkarte”, zumal mein Kreditkarten-Kauf-Konsum nicht ausreicht um eine Jahresgebühr für eine eigenständige Kreditkarte zu recht fertigen.
    Gruß Lukas

  7. Ich finde die Idee der virtuellen Kreditkarte aus Sicherheitsgründen speziell beim Online-Kauf sehr gut. Auch im Betrugsfall verliert man maximal das eingezahlte Guthaben. Nachteil: Das Aufladen der virtuellen Kreditkarte ist nicht gerade günstig.

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