Kino: Monster House

Das Wochenende und vor allem das durchwachsende Wetter waren mal wieder bestens für einen Kinobesuch geeignet, doch welcher Film? Groß und gut ist das Angebot ja im Moment nicht: Auf irgendeine dämliche deutsche Komödie oder aber auf ein nicht minder dämliches Miami-Vice-Remake hatten wir keine Lust, also blieb quasi nur der Film “Monster House” übrig.
Gleich die Anfangssequenz des von Steven Spielberg und Robert Zemeckis produzierten Animationsfilm verhieß nichts gutes und die Gefahr war groß, dass es sich hierbei doch um einen niedlichen Kinderfilm und nicht um einen auch erwachsenengeeigneten Trickfilm (z.B. Toy Story, Wallce & Grommit…) handeln würde. Glücklicherweise täuschte dieser erste Eindruck, im Gegenteil. Zeitweise musste man sich die Frage stellen, ob die Altersfreigabe “Ab 6” wirklich zu rechtfertigen ist und nicht doch eher wenigstens ein “Ab 12” richtiger gewesenen wäre. Meiner Meinung nach war der Film für einen 6-jährigen stellenweise schon hart an der “Gruselgrenze”. Alles in allem war der Film “ganz nett”, weder ein Meisterwerk der Animationsfilmkunst noch eine “Gurke”. Man kann den Film ansehen, verpasst aber nichts wenn man ih nicht sieht, also daher dann doch eher kein Film, den man im Kino sehen sollte. Ach ja, um was geht es in dem Film eigentlich? In einem gruseligen Haus wohnt ein alter grimmiger Mann, dessen Haus bzw. Grundstück von niemandem betreten werden darf, erst recht nicht von Kindern. Als der Mann stirbt erwacht das Haus zum Leben und verteidigt sein Territorium, in dem es alles und jeden Frist, der ihm zu nahe kommt. Drei Kinder wollen dem Geheimnis des Hauses auf die Spur kommen…

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