Ich will wieder Sommerzeit!

„Der Sommer ist vorbei“ – spätesten seit heute, da ich die Winterreifen aufgezogen habe. Dumm, dass es jetzt auch wieder „Normalzeit“ bzw. „Winterzeit“ gibt. Und aus diesem Anlass möchte ich mal für die „Abschaffung der Normalzeit“ plädieren! Bei der Umstellung zur Sommerzeit ist das Geschrei immer groß, anscheinend will niemand die Sommerzeit! Ich schon. Ist doch viel besser wenn es abends länger hell ist. Auch im Winter wäre das besser. Aber was haben wir dafür: Früh wenn man aus dem Haus geht ist es (nicht ganz) dunkel und wenn man abends wieder heim kommt auch…. Ich will das nicht! Pro Sommerzeit! Musste doch mal gesagt werden! 🙂

Musik-Tipp: The Resistance von Muse

Und gleich ein Tipp hinterher, diesmal aber ein Musiktipp, und zwar das neue Album ‚The Resistance‘ der britischen Band ‚Muse‘. Ich will gar nicht viel rumschwafeleln: Wer auf ‚Britrock‘ steht kommt an dieser neuen CD nicht vorbei. Es kommt ja nicht soooo viel gutes von den Engländern 🙂 , aber gute Musik können sie machen, und neben Queen und Depeche Mode zählt ‚Muse‘ definitiv zu meinen Lieblingsbands von der Insel – nach diesemn Album auch zu meinen Lieblingsbands überhaupt. Meiner Meinung nach der beste Song des neuen Albums, ein schön abwechslungsreiches Stück Musik: ‚Unnatural Selection‘.

Buchtipp ‚Ein König für Deutschland‘

Eine Buchempfehlung bzw. -kritik habe ich schon lange nicht mehr gebloggt, es wird also mal Zeit. Zufällig bin ich über ‚Ein König für Deutschland‘ von Andreas Eschbach gestolpert und habe mir das Buch sofort gekauft. Von dem Buch wusste ich nichts, der Autor ist mir jedoch von ‚Eine Billion Dollar‘ (weniger gut), aber vor allem durch ‚Abgebrannt‘ (sehr gut) bekannt. Irgendwie erinnern seine Roman an meinen Lieblingsautor Michael Chrichton. Es ist sicherlich übertrieben, wenn ich Eschbach als ‚deutschen Chrichton‘ bezeichnen würde, was er aber mit ‚Ausgebrannt‘ und jetzt mit ‚Ein König von‘ Deutschland‘ abgeliefert hat geht definitiv in diese Richtung! Fiktive, auf den ersten Blick vielleicht völlig aus der Luft gegriffene, Szenarien werden geschickt in die reale Zeitgeschichte eingebettet und mit aktuellen wissenschaftliche Fakten oder politischen Ereignissen verknüpft, so dass die erfundene Story gar nicht mehr so unrealistisch erscheint bzw. so wirklich stattfinden könnte – zumindest fast. In ‚Ein König für Deutschland‘ geht es im Kern darum, dass eine neu gegründete Partei in Deutschland die (konstitutionelle) Monarchie mitsamt einen König einführen will – zumindest vordergründig – und die Bundestagswahl mit diesem ‚Wahlprogramm‘ auch haushoch gewinnt. Klingt erst mal dämlich, ist es aber nicht: Natürlich würde in Deutschland so eine Partei niemals die absolute Mehrheit erringen (oder doch?), aber hinter diesem Wahlsieg steckt eigentlich ein großer Betrug mit Wahlcomputern. Der ist auch offensichtlich, aber nachgewiesen werden kann er nicht so einfach… Die Wurzel dieses Wahlbetruges liegt in den letzten Präsidentschaftswahlen der USA, die (in diesem Buch) auch manipuliert worden sind. Wie gesagt: Die an sich unglaubwürdige Geschichte wird durch das ständige vermischen mit wirklichen Fakten durchaus glaubwürdig und regt zum Nachdenken an. Interessant ist auch das Ganze „Was wäre wenn?“. Wie würde das Ausland reagieren, wie würde die jetzige Regierung handeln? Hier liegt aber auch mein Hauptkritikpunkt in dem Buch: Diese meiner Meinung nach sehr interessanten Ereignisse werden nur am Schluss eher am Rande behandelt und am Ende hapert’s auch etwas mit der Glaubwürdigkeit der Handlung, dass klappt nicht mehr so gut wie im Rest des Buches. Schade. Da hat man dann das Gefühl, dass dem Autor die Luft ausgegangen ist bzw. dass er, nachdem er dem Leser die Gefahren der Wahlcomputer deutlich gemacht hatte, irgendwie nicht mehr die ganz große Lust hatte. Trotz dieses Kritikpunktes kann ich zum Buch ‚Ein König für Deutschland‘ nur eins sagen: Lesen!

Premiere ist jetzt Sky – und ich bin nicht mehr dabei…

Die Überschrift klingt wie ein Werbespruch, ist es aber nicht – im Gegenteil. Der ’neue‘ Bezahlsender Sky hat die Chance gehabt, alles was Premiere vermurkst hat wieder gut zu machen – aber es ist eher noch schlimmer geworden. Anscheinend hat man wirklich nur ein paar Farben und den Firmennamen für teures Geld gewechselt und – zumindest für mich – das Angebot massiv verschlechtert. Warum? Nun, vor einigen Tagen hat mir Sky meinen (alten) Premiere-Vertrag gekündigt: Ich kann nur noch bis Ende November Bundesliga schauen – aber natürlich gleich in eines der ‚attraktiven‘ Sky-Pakete wechseln. Gut, die 15 Euro die ich bisher für das Bundesliga-Paket bezahlt habe, fand ich fair und dachte, dass es das so sicherlich weitergeben wird! Von wegen! Um Bundesliga schauen zu können muss müsste man jetzt mindestens knapp 33 Euro im Monat bezahlen, da es Fußballbundesliga nur noch mit irgend einem Filmpaket zusammen gibt. Doof nur, dass mich die anderen Pakete überhaupt nicht interessieren, da ich Filme lieber im Kino oder auf DVD anschaue. Das war’s dann mit Bundesligaschauen, denn 33 Euro zahle ich definitiv nicht. Anstatt 15 Euro im Monat bekommt Sky ab Dezember von mir also nichts mehr, und ich schätze mal, dass das ’neue Premiere‘ viele abschrecken wird. Wie man mit so ‚attraktiven‘ Angeboten auf einen grünen Zweig kommen will bleibt mir schleierhaft!

Dann gibt’s also zukünftig für mich wieder die gute alte Sportschau…

Tilbage i Tyskland 2009

Zugegeben, die Überschrift ist mittlerweile langweilig, der Urlaub war es aber nicht, im Gegenteil: Gut erholt bin ich aus Dänemark zurück. War diesmal leider nur eine Woche, dafür in der Hauptferienzeit zu doppelten Preisen…
Dafür musste man sich nicht überwinden um in der Nordsee zu baden, sondern man ist freiwillig reingegangen! 🙂
Jetzt die Überraschung: Ich war nicht kiten! Ja, richtig gelesen, denn ich hatte meine Kites vergessen… Machte aber überhaupt nichts, denn schließlich kann man in Dänemark viel mehr machen als nur Kiten. Hier ein kleines Beispiel: 🙂
Carlsberg am Strand von Henne Strand

Es geht bergab….

…mit diesem Blog. Zumindest im Moment, und zwar mit den Besucherzahlen (was verständlich ist) und den Einträgen. Es sind fast zwei Monate seit meinem letzten Blogpost vergangen – und es wird wohl auch noch etwas bis zum nächsten (richtigen) dauern. Es liegt nicht an fehlenden Themen, denn es gäbe genug was ich hier „niederschreiben“ könnte. Es ist schlicht und ergreifend eine „Blog-Midlife-Crisis“ die ich habe. (Nur im Blog? Man weiss es nicht 🙂 ) Irgendwie fehlt mir im Moment die Lust hier was zu bloggen – und auch die Zeit. Die Zeit verschwende verwende ich zur Zeit viel lieber für mein Internetprojekt „Kitewiese.de“ (inkl. eigener Blogsoftware). Ich weiss, eigentlich dämlich, sich nicht nur beruflich sondern auch privat mit dem Web zu beschäftigen, aber ich kann wohl nicht anders 🙂 . Aber glücklicherweise steht demnächst internetfreier Urlaub an.
An die (wenigen) Fans von Joerns Blog: Es ist also etwas ruhig hier, aber ich bin mir sicher, dass das nicht ewig so bleiben wird. Dieser Blog wird weiter gehen! Ich hoffe, dass der letzte Satz bei nicht allzu vielen als „Drohung“ aufgefasst wird…

Mein neues Handy

Vodafone Magic
Nach knapp 3 Jahren war es mal wieder Zeit für ein neues Handy. Wer jetzt denkt, jetzt hat sich der neue Apple-Fan sicherlich ein iPhone geholt, hat sich geschnitten! Ich bin und bleibe kein Apple-Fan, wie bereits mehrfach erwähnt, aber trotzdem ist die Einschätzung mit dem iPhone nicht ganz falsch, denn ich habe mir sozusagen das „bessere iPhone“ geholt: Ein Handy mit Googles Android, genauer gesagt das Vodafone Magic von HTC. Und nach ein paar Tagen bin ich durchaus sehr zufrieden. An ein Tastenloses Handy hat man sich schnell gewöhnt, die Applikationen im „Market“ (Gegenstück zu Apples App Store) sind gut und kostenlos. Außerdem finde ich die etwas kleinere Größe im Vergleich zum iPhone besser: Gut, man hat ein kleineres Display, dafür kommt das Ganze dann doch eher einem Handy nahe und man muss nicht so einen „Klotz“ mit rumschleppen! 🙂
Außerdem habe ich auch schon mit den Entwicklertools für die Android-Plattform rumgespielt. Schöne Sache, vor allem, da das „SDK“ plattformunabhängig ist – ganz im Gegensatz zu dem vom iPhone, welches zwingend einen „Expensive-Sh.. ähh Mac voraussetzt. Und da soll noch einer über Microsoft lästern, Apple ist da wesentlich schlimmer…
Aber halt, ich will ja gar nicht so sein, ich kann das Vodafone Magic ja nicht nur loben. Die Texteingabe funktioniert zwar einwandfrei, trotzdem ist im Bereich des Touchscreens das iPhone/ipod touch vielleicht einen Ticken besser…

Dämlicher Aktionismus

Mittlerweile sind ein paar Wochen seit dem schrecklichen Amoklauf vergangen. Eigentlich wollte ich da schon einen Blogbeitrag schreiben, dann wieder nicht, jetzt aber doch. Eigentlich war klar, dass so eine schlimme Tat mal wieder für blinden Aktionismus herhalten muss. Das Übel an der Wurzel packen, weitreichende Verschärfungen beim Waffenrecht bzw. Änderungen bei den Schützenvereinen? Nein, natürlich nicht. Das geht ja, nicht, denn das sind ja alles viele Wählerstimmen. Und dass ein Amokläufer den Umgang mit einer Waffe und das Schießen im Schützenverein und nicht z.B. am Computer gelernt hat interessiert sowieso keinen….
Es wurde also wieder mal, wie so oft, auf Computerspielen herumgehackt, gegen die Waffenlobby selbstverständlich nicht. Eigentlich schon ein schlechter Witz, das man mit dem Verbot von Computerspielen Amokläufe verhindern will, es kommt aber noch schlimmer: Jetzt wird ein Gesetzentwurf über das Verbot von Paintball diskutiert. Man mag Paintball gut oder schlecht finden, interessant oder geschmacklos (ich hab’s einmal gespielt und finde es jetzt nicht so toll), ABER: Wo ist denn hier der Zusammenhang zu Amokläufen? Da muss man doch nur mal den gesunden Menschenverstand benutzen und sich ein paar Fakten durch den Kopf gehen lassen:

  • Wo lernt man das Schießen? Im Schützenverein mit präzisen Waffen oder auf dem Paintballplatz wo die Farbkugeln schon nach zwei Meter ungenau fliegen?
  • Wie viele von den Tätern haben Paintball gespielt (keiner,einer?), wie viele waren im Schützenverein (fast alle?)?
  • Wie wurden die Taten begangen, durch Paintballmarker oder durch echte Waffen?
  • Wo ist man mehr Einzelgänger? Auf dem Paintballplatz oder in der Schießhalle?

….
Und da wundert man sich, warum so eine große Politikverdrossenheit vorherrscht. Bei dämlichem Aktionismus und dem Kuschen vor irgendwelchen Verbänden sicherlich kein Wunder. Und das ist ja nur ein Nebenthema, von dem anderen großen Thema die Tage will ich gar nicht sprechen.
Zum Abschluss noch ein provokativer Vergleich: Das Paintballspiel soll ja mit der Begründung verboten werden, dass hier mit „realen“ Waffen das „töten“ von Menschen simuliert wird. Wenn man dieser Argumentation folgt, müsste eine Sportart wie Fechten aber sofort verboten werden…

JetLev: Der „Wasserraketenmann“

So ein Teil muss ich unbedingt haben. Gut, eigentlich finde ich das Delfinboot wesentlich besser und ein Preis von ca. 100.000 Flocken ist auch nicht gerade ohne, aber auf dem Baggersee macht man damit bestimmt Eindruck! 🙂

Ohne Wasserkraft gab’s sowas ja schon 1984….

Erste Kitesession 2009

Apex 2 7,5
Endlich wird das Wetter 2009 langsam besser, mit dem Winter reicht’s auch. Zeit, endlich wieder Kiten zu können – erst recht, da ich mir ja einen neuen Kite zugelegt habe!
20 Grad, Sonnenschein und Wind in den Spitzen bis zu 17,5 Knoten: Was will man mehr? Nun, kein Ostwind (in die untergehende Sonne schauen ist „suboptimal“) und auch ein bisschen weniger Wind (ohne Böen) wären für das erste Ausprobieren meines 7,5 m²-Kites nicht schlecht gewesen. Aber gut, als Depower-Anfänger habe ich eh erstmal meinen Kitekollegen an meine neue Apex 2 gelassen. Er hat meiner neuen Matte aber definitiv zu wenig Respekt entgegen gebracht: Gleich mal mit ein paar „Kitejumps“ loslegen hätte ich nicht gemacht – er im nachhinein auch nicht, denn dann hätte er sich nicht den Fuß verstaucht…
Bei mir war dann der Respekt natürlich um so Größer, ich hab’s dann auch für’s Erste bei ein paar kleinerer Flugversuchen und dem Ausprobieren der Safety gelassen. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, endlich mal wieder raus zum Kiten zu kommen!
Hier noch ein Bild eines Kitejumps mit meinem neuen Kite (logischerweise bin das nicht ich 🙂 )
Kitejump mit Apex 2
(nach diesem Sprung hat er sich vernünftigerweise einen Helm aufgesetzt)