Neues Internetprojekt geht online: Kitewiese.de

So, ich habe wohl zu viel Zeit gehabt und deswegen mal wieder ein neues privates Internetprojekt aus dem Boden gestampft: Kitewiese.de. Eigentlich wollte ich anfangs keine neue Website starten sondern in erster Linie die Google-Maps-API ausprobieren und auch ein bisschen mit Ajax „rumspielen“. Die Möglichkeiten, Google-Maps auf die eigene Homepage zu bringen sind wirklich riesig, vor allem das „Einzeichnen von Flächen“ sieht interessant aus. Aus der Suche nach einer halbwegs sinnvollen Anwendungsmöglichkeit ist dann Kitewiese.de entstanden. Kurz gesagt kann man auf dieser Website, Kitewiesen einzeichnen, bearbeiten, beschreiben und bewerten. Es ist eine Art „Kite-Community“, also die Zielgruppe ist schon eingegrenzt. Das Hauptaugenmerk liegt, wie gesagt, auf dem Einzeichnen der Kitewiese direkt in Google Maps. Echt cool, was die Maps-API da für Möglichkeiten bietet. Vor lauter Freude über schöne tolle Web 2.0-Features bin ich aber doch langsam an dem Punkt angelangt, dass bei bestimmten Seiten schon fast ein Ajax-Overkill vorherrscht. irgendwie sehnt man sich da doch nach der guten alten Zeit zurück, wo man nur einen Submit-Button hatte und nicht wirklich alles dynamisch aktualisiert wurde. Mal abgesehen davon dass der Quelltext dadurch nicht unbedingt übersichtlicher wird.
An diesem Wochende habe ich jetzt mal eine Beta-Version von Kitewiese.de online gestellt. Ich bin noch weiter am Basteln, die Seite ist noch lange nicht fertig, es müssen noch angedachte Funktionen (z.B. Messageservice, Verabredungsmöglichkeit) und weitere Ideen implementiert haben. Mal schauen wann ich dazu Zeit und Lust habe…

Das online Einkaufen von Morgen

Von Web 2.0 spricht ja mittlerweile jeder, grundsätzlich hat sich das Internet bei den Standardanwendungen wie z.B. Shopseiten aber noch nicht verändert. Gut, ein bisschen Ajax hier, ein bisschen Community da, trotzdem blieb es im großen und ganzen so wie bisher. Wie aber die Zukunft des Onlineshoppens aussehen könnte zeigt die Website Amazon Windowshop. Dort kann man die Bestsellerlisten von Amazon durchstöbern, aber anders als auf gewohnte Weise. Mittels den Pfeilen auf der Tastatur navigiert man durch eine Art „Produktwand“. Ein Druck auf die Leertaste befördert das ausgewählte Produkt in den Vordergrund und spielt gleich, je nach Art des Produktes, einen Filmtrailer oder einen Musikausschnitt an. Irgendwie erinnert das Ganze an das hier beschriebene Firefox-Plugin Cooliris, aber beim Windowshop funktioniert alles im Browser ohne Plugin (abgesehen von Flash). Ob die Sache irgend einen Vorteil bringt oder gar ob sich diese Art des „surfens“ durchsetzen wird wage ich zu bezweifeln. Verdammt cool ist die Website aber auf jeden Fall – und endlich mal was wirklich Neues.

(hier gefunden)

rsizr – Ein richtig gutes Tool

rsizr, man kann es so eigentlich fast nicht aussprechen und der Name allein ist ja schon mal Web 2.0 pur. Aber hier wird nicht nur mit einem Namen geblendet, sondern hinter diesem Webservice steckt eine Bildbearbeitungssoftware auf Flashbasis, die es in sich hat. Ein Bild „runterrechnen“ ist einfach, aber was macht man, wenn man das Format verändern will OHNE dabei das Bild zu verzerren? Bisher hat man da recht wenig Möglichkeiten, man musste sich meistens einen geeigneten Bildausschnitt aus dem Originalbild ausschneiden. Hier geht das anders: Man markiert einfach die Bereiche, die nicht verändert werden dürfen und kann dann praktisch das Bild skalieren wie man will, mittels eines bestimmten Algorithmuses (weitere Infos gibt’s bei golem.de) werden dann Teile vom Bild mehr oder weniger „intelligent“ hinzugefügt bzw. herausgeschnitten – und das Ergebnis lässt sich durchaus sehen, wie das alternative Blogheaderbild zeigt: Links das Originalbild, rechts das mit rsizr skalierte Bild:
rsizr-Beispiel
Es lässt sich auch noch mehr mit diesem Tool machen, einfach mal ausprobieren…

Web 2.0: Shelfmates

Web 2.0 hier, Web 2.0 da: Was macht denn Web 2.0 jetzt eigentlich aus? Da gibt’s sicherlich viele Definitionen. Hier mal die Merkmale die für mich eine Web 2.0 Seite ausmachen (nicht 100% ernst nehmen):

  • Frisches Design (eher Aqua-Look als Pastellfarben)
  • Gaaaaaaanz viel Ajax
  • Angelschlossener Blog
  • Kein schlüssiges Geschäftskonzept
  • User können untereinander ‚kommunizieren‘, auch wenn es wenig Sinn macht: Social Community
  • Selten eine neue Idee, eher nach dem Motto „Wein in neuen Schläuchen“
  • Content wird fast ausschließlich durch die User generiert

Auch wenn das jetzt eher sarkastisch oder negativ klingt, ich liebe Web 2.0-Sites denn oft machen diese Seiten (zumindest anfangs) richtig Spaß, auch wenn der wirkliche „Mehrwert“ meistens fehlt.
Für mich eine Web 2.0-Seite in „Reinkultur“ ist Shelfmates: Im Prinzip handelt es sich ’nur‘ um eine Art „Onlinearchivierung“ für Filme, Bücher und CDs, die Umsetzung ist aber wirklich sehr gut gemacht: Ajax, soweit das Auge reicht (eine der wenigen Websites die ich kenne, bei denen „Drag-and-drop“ relativ sinnvoll eingesetzt wurde).
Die Seite sollte man auf jeden Fall mal „ausprobieren“.

Lastfm

last.fmNicht unbedingt aktuell, aber egal, vielleicht gibt es doch noch jemanden der last.fm, eine meiner Lieblingsdienste/Communities im Netz, nicht kennt. Um was geht’s? Vereinfacht gesagt merkt sich die Seite welche Lieder man am PC angehört hat und speichert diese ab (nennt sich „scrobbeln“), so dass man in diversen Listen bzw. Charts sehen kann welche Songs und Gruppe man wie oft in der letzten Zeit gehört hat. So weit so (relativ) uninteressant. Wie es sich für eine Community gehört kann man natürlich auch die Listen anderer User sehen, es werden auf der eigenen Seite „Nachbarn“ eingeblendet (Personen mit ähnlichem Musikgeschmack). Alles schön und gut, das „Killerfeature“ ist jedoch die Radiofunktion: Entweder hört man seine „eigene“ Radiostation an irgend einem PC oder die der „Nachbarn“ und bekommt so neue Songs präsentiert, und mitunter ist das ein oder andere Stück dabei das man richtig gut findet (aber bisher noch nicht kannte) – wie z.B. „Simple Plan – Crazy“.

Ach ja, lastfm ist in der Grundversion kostenlos, erst wenn man weitere Features haben möchte muss man monatlich zwei Euro zahlen (jederzeit kündbar) .
Irgendwie klingt das jetzt wie ein Werbebeitrag, ich bekomme aber nichts dafür, ich finde den Dienst einfach nur richtig gut.

Web2.0-Seite: moviepilot.de

moviepilot.gif
Mal hier geklickt, mal da geklickt, und schwups bin ich durch Zufall auf moviepilot.de gestoßen. Letztendlich nicht wirklich aufregend, aber cool gemacht und es macht irgendwie Spaß auf der Seite rumzusurfen. Außerdem befindet sich die Seite noch in der Betaphase, das ein oder andere ‚Feature‘ wird da sicherlich noch hinzu kommen. Worum geht’s?
Bei moviepilot.de macht man erst mal nichts anderes als Filmen eine Wertung zwischen 0 und 10 zu geben. Wenn man das oft genug gemacht hat (mind. 20 mal) erhält man fortan eine Liste mit anderen Mitgliedern, die einen ähnlichen Filmgeschmack haben. Außerdem werden Filme angezeigt die einem gefallen könnten und oft wird schon bei Filmen die wahrscheinliche eigene Bewertung angezeigt – und dass passt erstaunlich gut bzw. oft und wird mit der Zeit immer besser. Schon faszinierend. Da das Ganze noch recht schön mit aktueller Webtechnik realisiert wurde lohnt sich ein vorbeisurfen allemal.