Film: Das wilde Leben

Cinema 2Wie schon geschrieben, läuft der Film „Das wilde Leben“ in Bamberg nicht, weder im Cinestar noch in den beiden Programmkinos – warum auch immer. Daher musste ich jetzt also bis nach Münster fahren, um den Film sehen zu können. Natürlich bin ich nicht wegen dem Film so weit gefahren, aber wenn man schon mal da ist…
Ich fand den Film ganz gut, auch die Hauptdarstellerin Natalia Avelon spielte die Uschi Obermaier nicht schlecht (obwohl es ja abwertend geheißen hat, sie kann besser singen als Schauspielern). Viel interessanter als der Film war jedoch das Kino, das „Programmkino Cinema„. Klar, auch das Bamberger Odeon hat seinen Charme, aber das Kino war ein Erlebnis für sich. Wir hatten Plätze in der drittletzten Reihe – man kann aber auch sagen dass wir in der zweiten Reihe saßen, den das Kino hatte doch tatsächlich insgesamt nur vier Sitzreihen (siehe Bild) – der Saal war wesentlich breiter als lang… Trotzdem – oder gerade deswegen: Das Kino war mit seinen 58 Plätzen rappelvoll, ich würde sagen der Film war ausverkauft. Heimkinofreaks haben wahrscheinlich eine größere Leinwand – aber definitiv nicht so ein Kinofeeling!

L’Âme Immortelle-Konzert

Am Wochenende hat’s mit einem Konzertbesuch endlich mal geklappt, und zwar mit L’Âme Immortelle – in Osnabrück. Ja richtig, Osnabrück, ist nicht gerade um die Ecke (mehr als 400km entfernt) – und dass ist gut so, denn wie ich feststellen musste ist das alles andere als eine schöne Stadt. Vielleicht habe ich die schönen Ecken nicht gesehen, aber das was ich gesehen habe (Innenstadt, Fußgängerzone..) war gelinde gesagt nicht so der Hit. Dafür war die „Konzert-Location“, der „Rosenhof„, wirklich nicht schlecht und das Wichtigste, das Konzert, war richtig geil. Wie schon bei meinem CD-Tipp „Auf Deinen Schwingen“ geschrieben sind die Merkmale von L’Âme Immortelle die geniale Songs, geniale Texte und die sehr guten Stimme der Sängerin Sonja Kraushofer. Aber auch der Kopf der Band, Thomas Rainer, hat mich auf meinem ersten „LAI-Konzert“ positiv überrascht. Der macht irgendwie schon einen eher „biederen“ Eindruck, geht aber auf der Bühne total ab, war irgendwie cool. Noch ein kurzes Wort zu den Vorbands: Die waren totaler Mist, bis auf die aus Argentinien kommenden „Punto Omega“, die sind gar nicht mal so schlecht und auch ganz gut drauf, mit denen habe ich mich nach dem Konzert sogar kurz unterhalten.

Übrigens gibt es dort im „Westen“ dann doch nicht nur hässliche Städte: Am Sonntag haben wir uns noch Münster angeschaut und das scheint wirklich ein richtige schönes Städtchen zu sein. Und das Beste: Die haben sogar ein Starbucks… 🙂