Sonntags in der Allianz-Arena

Das Fußballstadion in München
Endlich habe ich es geschafft und war zum ersten mal in dem „sagenumwobenen“ Fußballtempel, genauer gesagt in der Allianz-Arena. Und dann gleich zum Bundesligakracher schlechthin: Bayern gegen Werder. Letzendlich war es ein schöner Nachmittag, auch wenn ich natürlich lieber einen Werder-Sieg gesehen hätte.
Die Stimmung in der Werder-Kurve war richtig gut, und auch schon am Nachmittag hatten sich etliche Werderfans auf dem Marienplatz versammelt und haben Stimmung gemacht. Von der Allianz-Arena an sich war ich dann doch etwas enttäuscht, und das lag nicht nur daran, dass sie dann leider doch nicht so beleuchtet wurde wie auf dem Bild oben.:)
Gut, von außen sieht das Stadion ganz nett aus, und auch von innen ist der Kasten richtig cool, es ist eben ein reines Fußballstadion. Aber: „Mittendrin“ gefällt mir die Arena eher nicht. Mittendrin? Ja, wenn man die Tribüne verlässt, befindet man sich nicht (wie sonst) bereits außerhalb des Stadions, sondern in einem Innenbereich, indem die „Fressbuden“ untergebracht sind und der sich durch die ganze Arena zieht. Für diesen Bereich fallen mir aber nur Worte wie „kalt“, „kahler Beton“, „dunkel“, und „schlechte Beleuchtung“ ein. Wahrlich keine Offenbarung an Stadionbaukunst. Was mich sonst noch störte: Der Stadionsprecher. Glücklicherweise höre ich den Radiosender schon lange nicht mehr, bei dem er als Moderator arbeitet, hier musste ich mir aber leider das Gelaber notgedrungen anhören. Gibt’s eigentlich irgendwo einen schlechteren Stadionsprecher? Okay, genug gemeckert: Alles in allem war es ein herrlicher Fußballnachmittag und auch mit dem Ergebnis kann man letztendlich zufrieden sein.
Hier noch ein sehr kleiner Ausschnitt vom Marienplatz vor dem Spiel:

Den Mund wohl zu voll genommen

Gestern, das Spitzenspiel des 25. Spieltages: Bayern gegen Werder. Am Anfang sah’s ja richtig schlecht aus, aber am Ende ist dann doch ein Punkt raus gesprungen. Man kann zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit wurde auch Markus Rosenberg eingewechselt, und von dem Neueinkauf hatte ich eigentlich schon lange gute Leistungen erwartet, wurde aber bisher enttäuscht. Gleich nach der Einwechslung ließ ich mich wohl aufgrund meines „jugendlichen Leichtsinns“ zu folgender Aussage hinreißen: „Wenn der Rosenberg heute ein Tor macht hol‘ ich mir sein Trikot!“. Und tatsächlich macht der doch das 1:1. Gut, aber im Moment habe ich trotzdem keine knapp 80 Euro für ein Fußballtrikot übrig, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben…
Was gibt’s sonst noch zum Spiel zu sagen? Der Punkt war glücklich, das 1:1 war schon deshalb schön weil da meiner Meinung nach O. Kahn einen großen Patzer gemacht hat und unsympathischster Spieler des Tages war Sagnol, der wegen Nachtretens eigentlich die rote Karte hätte sehen müssen.

Starbucks kostenlos!

Wie gerade geschrieben: Am Sonntag war ich in München – letztendlich nur zum Kaffee trinken. Gut, die Autofahrt nach München war relativ teuer, der Kaffee war dafür umso günstiger. Nachdem ich die Suche nach einem Starbucks schon aufgegeben hatte („Es muss doch in diesem verf… München eine Starbucks in der Innenstadt geben“) bin ich dann doch zufällig über eins gestolpert. Es war relativ viel los, aber egal: Rein, zwei Stück Kuchen und zwei Vanilla Latte bestellt und dann die Überraschung als ich bezahlen wollte: „Beide Kassen gehen nicht, deswegen ist das alles kostenlos!“ Na das war doch mal eine freudige Überraschung, zumal Starbucks ja bekanntlich nicht gerade billig ist. Warum die das gemacht haben blieb mir allerdings ein Rätsel. Wahrscheinlich war klar, dass die Kassen nach kurzer Zeit wieder gehen würden und in der Zwischenzeit wollten sie ihre Kunden nicht wegschicken. Ist auch egal, Hauptsache umsonst! 🙂

460 Kilometer für Nichts

Gestern bin ich doch tatsächlich nach München gefahren um aufs My Chemical Romance-Konzert zu gehen. Eine Karte hatte ich nicht und ob es noch welche an der Abendkasse gab wusste ich nicht. Hab‘ zwar davor noch mal im Internet geschaut aber nichts konkretes über „ausverkauft“ bzw. „nicht ausverkauft“ gefunden. Also am Nachmittag (davor kann man na noch in die Stadt gehen) ab nach München! Zuerst wollte ich aber doch mal sehen wo die Muffathalle denn ist und bog um 16:30 in die kleine Straße ab – und dort traf mich gleich der Schock: da waren schon verdammt viele Fans – 2 1/2 Stunden vor Einlass! So was kenne ich nur von Bands die Stadien oder 10.000-Mann-Hallen füllen! Da laut Internet die Halle relativ klein aussah war mir irgendwie klar dass das mit Karten nichts wird… Um nicht ganz 230km umsonst nach München gefahren zu sein sind wir dann noch ein bisschen in die Stadt gegangen…