Enttäuschend: „Durch Fremde Hand“

Nach relativ kurzer Zeit hat jetzt L’Âme Immortelle wieder ein neues Album rausgebracht: „Durch Fremde Hand“. Es wird als „Schwesteralbum“ von „Namenlos“ bezeichnet, soll also an das Vorgängeralbum anknüpfen. Ohne lange herumzureden: Ich bin sehr enttäuscht von diesem Album. Der Hauptgrund: Auf einer Doppel-CD sind sage und schreibe nur 4 (ja, wirklich nur vier!) neue Lieder drauf – und zwei „Textstücke“. Der Rest besteht aus 13 Remixes der Namelos-CD. Von den 4 neuen Stücken ist immerhin „Ein Blick zurück“ wirklich richtig gut, die anderen 3 Songs sind auch nicht schlecht. Das ist mir aber definitiv zu wenig, sowas kann man ja eigentlich schon von einer Single-CD erwarten, aber nicht von einer Doppel-CD zum Vollpreis. Gut, es gibt’s ja auch noch die Remix-CD – aber es wäre besser gewesen, wenn es die nicht gegeben hätte. Einige Stücke sind viellecht nicht ganz schlecht, insgesamt sind diese „Neuaufnahmen“ von anderen Künstlern aber eher ein schlechter Witz. Der Abschuß ist „Reborn“: Ich glaube ich habe noch nie so eine schlechte „Coverversion“ eines an sich nicht schlechten Liedes gehört: Das man Lieder so verschandeln kann! Das Stück hätte viellecht auf eine Hardcore-Techon-CD gepasst, aber auf eine LAI-Platte?
Wie gesagt: ich bin enttäuscht – gerade als L’Âme Immortelle-Fan. 4 neue Stücke und eine schlechte Remix-CD – das ist eindeutig zu wenig. Ich hoffe mal das war ein einmaliger „Ausrutscher“.

L’Âme Immortelle-Konzert 2

LAI in Nürnberg
Wie berichtet, hat L’Âme Immortelle ein neues Album (‚Namenlos‘) rausgebracht und dazu auch gleich eine Tour gestartet. Nach Bamberg sind sie zwar nicht gekommen, da aber Nürnberg ja nicht sooo weit weit weg ist, habe ich mich am 25. Februar zum LAI-Konzert ‚im Hirschen‚ aufgemacht. Irgendwie war’s wie bei meinem ersten L’Âme Immortelle-Konzert: Eine Vorband (Beyond the Void) war gar nicht mal schlecht, die andere Vorband (‚Übermutter‘) war unter aller Kanone und das eigentliche Konzert war richtig gut. Da ich natürlich wegen LAI dort war hat also alles gepasst. ‚Gewöhnungsbedürftig‘ waren kurze ‚Schauspieleinlagen‘ zwischen manchen Stücken, die mich jetzt nicht weiter gestört haben, die ich aber auch nicht so wirklich toll fand. Das wichtigste waren aber eh‘ die Lieder und neben dem neuen Album (etwas schlechter als das Vorgängeralbum, aber trotzdem richtig gut) wurden auch als Zugaben ‚Klassiker‘ wie ‚Aus den Ruinen‘ gespielt – was will man mehr?
Noch ein Wort zur schlechten Vorband: Das einzig interessante daran war zu sehen, wie man sich musikalisch sehr stark verändern kann – leider ohne besser zu werden: Hätte nicht gedacht, dass die ‚Sängerin‘ Luci van Org, früher mal bekannt als ‚Lucilectric‘, ist.

Neues Album von L’Âme Immortelle

L'Âme Immortelle HomepageEs war also, wie vermutet, nur ein schlechter Marketingscherz: Mittlerweile hat sich die LAI-Homepage wieder geändert und es wird für den 25. Januar 2008 das neue Album „Namenlos“ angekündigt. Also zum Glück keine Auflösung von L’Âme Immortelle. Schön, aber so eine dämliche Marketingaktion war doch vollkommend unnötig!

Marketingscherz oder das Ende von LAI?

NamenlosDa surft man nichts ahnend mal wieder seit langem auf der Homepage von L’Âme Immortelle vorbei und was sieht man? Nichts – außer einer schwarzen Seite mit einem Gedicht, einem Bild und der Headline „Namenlos“? Ansonsten nichts, nicht der kleinste Link auf irgendwas, nicht mal auf’s Plattenlabel. Was soll das denn? Die Ankündigung eines neuen Albums? Oder vielleicht doch das dann aber mehr als überraschende Ende? Wohl eher (zum Glück) nicht! Eine „kleine Netzrecherche“ brachte nichts Konkretes, aber die meisten Seiten sprechen dann doch eher von einem schlechten Marketinggag für ein neues Album. Auf jeden Fall scheint L’Âme Immortelle aber die Plattenfirma gewechselt zu haben.

Diary Of Dreams: Freak Parfume

Wieder mal bin ich mehr oder weniger durch Zufall auf eine CD bzw. Musikgruppe gestoßen (ich weiss gar nicht mehr wie): Diary of Dreams. Mit viel guten Willen ist die Musik mit „L’Âme Immortelle“ zu vergleichen, liegt vielleicht aber nur an der selben Stilrichtung (Gothic). Ich will gar nicht viel Labern, ich finde die CD richtig gut, speziell den Song „She and her darkness“. Dummerweise habe ich kein passendes Video bei Youtube gefunden, also schnell eins selbst „gedreht“: Um den Arbeitsaufwand gegen Null gehen zu lassen habe ich die Kamera einfach während einer Fahrt zur Waschanlage laufen lassen. Heraus gekommen ist ein grottenschlechtes Video ohne jeglichen Inhalt, aber immer noch besser als einfach nur nichts – finde ich zumindest. Also: Nicht aufs Video sondern auf die Musik achten!

Das Lied passt irgendwie im Moment…

L’Âme Immortelle-Konzert

Am Wochenende hat’s mit einem Konzertbesuch endlich mal geklappt, und zwar mit L’Âme Immortelle – in Osnabrück. Ja richtig, Osnabrück, ist nicht gerade um die Ecke (mehr als 400km entfernt) – und dass ist gut so, denn wie ich feststellen musste ist das alles andere als eine schöne Stadt. Vielleicht habe ich die schönen Ecken nicht gesehen, aber das was ich gesehen habe (Innenstadt, Fußgängerzone..) war gelinde gesagt nicht so der Hit. Dafür war die „Konzert-Location“, der „Rosenhof„, wirklich nicht schlecht und das Wichtigste, das Konzert, war richtig geil. Wie schon bei meinem CD-Tipp „Auf Deinen Schwingen“ geschrieben sind die Merkmale von L’Âme Immortelle die geniale Songs, geniale Texte und die sehr guten Stimme der Sängerin Sonja Kraushofer. Aber auch der Kopf der Band, Thomas Rainer, hat mich auf meinem ersten „LAI-Konzert“ positiv überrascht. Der macht irgendwie schon einen eher „biederen“ Eindruck, geht aber auf der Bühne total ab, war irgendwie cool. Noch ein kurzes Wort zu den Vorbands: Die waren totaler Mist, bis auf die aus Argentinien kommenden „Punto Omega“, die sind gar nicht mal so schlecht und auch ganz gut drauf, mit denen habe ich mich nach dem Konzert sogar kurz unterhalten.

Übrigens gibt es dort im „Westen“ dann doch nicht nur hässliche Städte: Am Sonntag haben wir uns noch Münster angeschaut und das scheint wirklich ein richtige schönes Städtchen zu sein. Und das Beste: Die haben sogar ein Starbucks… 🙂

CD-Tipp: Auf Deinen Schwingen

Mein aktuelles Lieblingsalbum kommt von der Gruppe L’Âme Immortelle, einer Gothic-Band. Ich bin schlichtweg begeistert von „Auf Deinen Schwingen“. Selten (oder noch nie?) hat es bisher ein Album gegeben, von dem ich nicht einen einzigen Song schlecht fand oder anders gesagt alle richtig gut, und auf dieser CD sind immerhin 15 Tracks vorhanden. Bisher fand ich diese Band nicht schlecht, aber dieses Album ist einfach genial: Geniale Musik und nicht weniger gute Texte, und das sagt einer, der eigentlich seltenst auf Texte in Liedern überhaupt hört. Weitab vom Charts-Mist mit dem man sonst berieselt wird erhält man hier grandiose, traurige, melancholische Musik – genau passend zu meiner aktuellen Stimmung. Stellenweise muss ich die CD im Auto ausmachen, da mir manche Lieder im Moment einfach zu nah‘ gehen…