Obey: Ein abgedrehtes Spiel

Ich bin schon seit zig Jahren nur noch „Gelegenheitszocker“, aber ab und zu ein paar Minuten ein Computerspiel einlegen muss schon noch sein. 🙂 Aktuell drehe ich ab und zu ein paar Runden mit Dirt Rally oder hopple als Hase durch die Gegend. Ja, richtig gelesen: Beim Spiel Obey spielt man einen Hasen bzw. ein Kaninchen. Wer jetzt an ein niedliches Kinderspiel denkt, hat jedoch falsch gedacht. Zwar ist die Landschaft u.a. durch die grafische Schlichtheit relativ niedlich, das Ziel des Spieles ist es jedoch den sogenannten Robosaru, eine Art riesigen GeschĂŒtzturm, zu erobern, zu besetzen und mit dessen Waffenarsenal die anderen Hasen davon abzuhalten, das Gleiche zu tun. GrundsĂ€tzlich erinnert dieses Spielprinzip an „King of the Hill“, so einfach es sich anhört ist es aber nicht. Die Eroberung des Robosaru erfolgt nĂ€mlich nicht durch Waffengewalt (nur der aktuelle „Robosaru-Besitzer“ kann schießen), sondern gewonnen hat der, der am meisten Geld am Ende hat. Geld bekommt man u. a., indem man Munition oder andere GegenstĂ€nde an „Oberhasen“ verkauft. Eigentlich ein Widerspruch, denn man unterstĂŒtzt ja damit den Herrscher der alles versucht um an der Macht zu bleiben – und genau in diesem widersprĂŒchlichen Spielverhalten liegt der Reiz: Eigentlich kĂ€mpfen alle gemeinsam gegen der Herrscher aber doch letztendlich jeder fĂŒr sich. Ein wichtiger Aspekt, wenn nicht der Wichtigste, ist die Kommunikation. Auch wenn man Textnachrichten schreiben kann, ein Mikrophon bzw. Headset ist bei Obey eigentlich ein Muss. Man spricht mit den anderen die Taktik ab, man bekommt Anweisungen vom Robosaru-Kommandanten („nicht zum Elektrozaun laufen, sonst schieß‘ ich Dich ab“) oder aber man verrĂ€t dem Herrscher, das gerade ein anderer Hase versucht den Robosaru zu stĂŒrmen. Letzteres ist natĂŒrlich fies – und genau das ist lustig! 🙂 Irgendwie glaube ich leider nicht, dass ich nur annĂ€hernd den Reiz des Spieles in diesen paar Zeile richtig darstellen könnte, deshalb empfehle ich den Artikel bei Golem (Link siehe weiter unten) durchzulesen oder noch besser, 15 Euro zu investieren und das Spiel zu kaufen: Es lohnt sich – wenn man mal ein etwas anderes, abgedrehtes Multiplayer-Game spielen möchte!

WeiterfĂŒhrende Links:

Coca Cola meets GTA

Manchmal ist Werbung meistens langweilig bzw. schlecht, eher meistens. Es gibt aber hin und wieder richtig gute Werbesports, und Coca Cola gehört definitiv zu den Unternehmen, die coole Werbespots in Auftrag geben. Schade nur, dass diese Werbefilmchen oft nicht in Deutschland gezeigt werden. Aber zum GlĂŒck gibt’s ja Youtube, sonst wĂ€re mir dieser wirklich gut gemachte Spot im GTA4-Stil wohl entgangen:

FĂŒr alle die’s nicht wissen sollten: GTA ist eine sehr erfolgreiche Computerspielserie
(gefunden bei 2hochn)

Amazon ist nicht gleich Amazon

Nach langer langer Zeit habe ich mir mal wieder ein Computerspiel bestellt. Mittlerweile „zocke“ ich nur noch sehr selten, aber ab und zu macht das schon noch Spaß. Deswegen habe ich mir jetzt „Kane & Lynch“ vorbestellt, ein Third-Person-Shooter der an den „Klassiker“ „Max Payne“ erinnert. Internetbestellung heißt bei mir eigentlich immer Amazon, und dass passt auch hier – aber nur fast. Ich habe das Spiel nĂ€mlich nicht bei Amazon DE, sondern bei Amazon UK bestellt. Warum? Erstens bekommt man da die Originalversion und zweitens gibt’s keinen Firlefanz bei der Annahme (Das Spiel ist ab 18 und könnte nur mit Personalausweis in Empfang genommen werden, also wĂŒrde Packstation nicht gehen). Aber der wichtigste und gleichzeitg erstaunlichste Vorteil: Das Spiel ist viel billiger. Bei Amazon UK kostet mich das Ganze inkl. Luftpost ca. 34 Euro, wĂ€hrend es bei Amazon.de 49,99 Euro + 4,95 Euro Versand kosten wurde. Absolut nicht nachvollziehbar! Praktisch ein und das selbe Unternehmen liefert aus dem Ausland billiger…