Killerspiele und Gewaltfilme

Eigentlich finde ich den persönlichen Blog vom Bildblog.de-Herausgeber Stefan Niggemeier gar nicht mal sooo toll, und trotzdem verweise ich innerhalb einer Woche schon zum zweiten mal auf einen Beitrag, diesmal auf „Finale Journalisten-Fantasien„. Anscheinend haben die Medien nichts kapiert. Schon wieder wird in Zusammenhang mit einer schrecklichen Gewalttat keine „Ursachenforschung“ betrieben, sondern gleich mal wieder auf so genannte „Gewaltfilme“ „eingeprügelt“. Konkret geht es diesmal um den Film „Final Fantasy VII: Advent Children“, der in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben wurde. Arbeitet die FSK wirklich so verdammt schlecht oder kommt endlich mal jemand auf den Gedanken, dass die Ursache von Verbrechen doch nicht bei Filmen/Computerspielen zu suchen ist? Falls nicht bliebe ja eigentlich nur die Möglichkeit, alles was für 12-Jährige freigegeben wurde bzw. wird komplett zu verbieten. Mich wundert dass dieser Vorschlag noch nicht von Herrn Beckstein gekommen ist. Ach ja, der hat ja im Moment anderes zu tun…

Irgendwann reicht’s

Eigentlich gehöre ich zu den Menschen, die in den USA nicht nur das schlechte sehen bzw. gesehen haben, eher sogar im Gegenteil und mit dieser Meinung stand ich oft alleine da. Irgendwann ist aber auch meine „USA-Toleranz“ ausgereizt. Was muss ich heute auf spiegel.de lesen: „Bush hebt Ölbohr-Verbot in der Bristol-Bucht auf“. Worum geht’s? In der Bristol-Bucht in Alaska durfte aus Umweltschutzgründen aufgrund eines Kongressbeschlusses weder nach Gas noch nach Öl gebohrt werden – bis jetzt. George W. Bush scheinen massive Bedenken von Umweltschützern und die Kongressentscheidung über das Bohrverbot wenig zu interessieren denn ab sofort dar munter drauf losgebohrt werden. Egal ob die einmalige Tierwelt Alaskas schaden erleidet oder nicht. Das schlimme Exxon-Valdez-Tankerunglück ist ja auch schon gut 17 Jahre her…

Aber was soll man von einem Land erwarten dem Umweltschutz (als einer der größten Umweltverschmutzer überhaupt) total egal ist (das Kyoto-Protokoll zur Verbesserung des Umweltschutzes wurde z.B. von allen Industrienationen ratifiziert – außer von Australien und? Überraschung! den USA!)
Aber immerhin: Vor wenigen Tagen haben die USA den Eisbären auf die nationale Liste der Bedrohten Tierarten gesetzt. Aber wahrscheinlicht hilft das dem Eisbären soviel wie wenn ich ihn auf „Jörns Liste der bedrohten Tierarten“ setzen würde…

Das Raumschiff „Orion“ fliegt zum Mond

Halt, stopp! Natürlich nicht das Raumschiff „Orion“ aus der 60er Jahre Fernsehserie, sondern der Nachfolger des alten amerikanische Space Shuttles. Da hat die NASA wohl den Namen aus dem deutschen Fernsehen geklaut 🙂
Erstmals soll das geplante Raumschiff 2014 fliegen, und dann gute 5 Jahre später auch tatsächlich wieder mal zum Mond. Die Kosten des Projekts belaufen sich übrigens auf schlappe 5,8 Milliarden Euro. Naja, die Amis haben’s ja (anscheinend)! (spiegel.de)