Neues Internetprojekt geht online: Kitewiese.de

So, ich habe wohl zu viel Zeit gehabt und deswegen mal wieder ein neues privates Internetprojekt aus dem Boden gestampft: Kitewiese.de. Eigentlich wollte ich anfangs keine neue Website starten sondern in erster Linie die Google-Maps-API ausprobieren und auch ein bisschen mit Ajax „rumspielen“. Die Möglichkeiten, Google-Maps auf die eigene Homepage zu bringen sind wirklich riesig, vor allem das „Einzeichnen von Flächen“ sieht interessant aus. Aus der Suche nach einer halbwegs sinnvollen Anwendungsmöglichkeit ist dann Kitewiese.de entstanden. Kurz gesagt kann man auf dieser Website, Kitewiesen einzeichnen, bearbeiten, beschreiben und bewerten. Es ist eine Art „Kite-Community“, also die Zielgruppe ist schon eingegrenzt. Das Hauptaugenmerk liegt, wie gesagt, auf dem Einzeichnen der Kitewiese direkt in Google Maps. Echt cool, was die Maps-API da für Möglichkeiten bietet. Vor lauter Freude über schöne tolle Web 2.0-Features bin ich aber doch langsam an dem Punkt angelangt, dass bei bestimmten Seiten schon fast ein Ajax-Overkill vorherrscht. irgendwie sehnt man sich da doch nach der guten alten Zeit zurück, wo man nur einen Submit-Button hatte und nicht wirklich alles dynamisch aktualisiert wurde. Mal abgesehen davon dass der Quelltext dadurch nicht unbedingt übersichtlicher wird.
An diesem Wochende habe ich jetzt mal eine Beta-Version von Kitewiese.de online gestellt. Ich bin noch weiter am Basteln, die Seite ist noch lange nicht fertig, es müssen noch angedachte Funktionen (z.B. Messageservice, Verabredungsmöglichkeit) und weitere Ideen implementiert haben. Mal schauen wann ich dazu Zeit und Lust habe…

Captain Future-Szene

Ach was habe ich damals, Anfang der 80er (jaja, ich werde langsam alt), die Zeichentrickserie „Captain Future“ gern angeschaut! An folgende Szene kann ich mich aber jedenfalls nicht mehr erinnern, aber für einen ungefähr Fünfjährigen war die Szene sicherlich nicht sooo witzig – auf jeden Fall nicht so witzig wie heute. Der gute alte Captain Future war eben noch ein echter Held! (Auf den letzten Satz achten) 🙂

Das online Einkaufen von Morgen

Von Web 2.0 spricht ja mittlerweile jeder, grundsätzlich hat sich das Internet bei den Standardanwendungen wie z.B. Shopseiten aber noch nicht verändert. Gut, ein bisschen Ajax hier, ein bisschen Community da, trotzdem blieb es im großen und ganzen so wie bisher. Wie aber die Zukunft des Onlineshoppens aussehen könnte zeigt die Website Amazon Windowshop. Dort kann man die Bestsellerlisten von Amazon durchstöbern, aber anders als auf gewohnte Weise. Mittels den Pfeilen auf der Tastatur navigiert man durch eine Art „Produktwand“. Ein Druck auf die Leertaste befördert das ausgewählte Produkt in den Vordergrund und spielt gleich, je nach Art des Produktes, einen Filmtrailer oder einen Musikausschnitt an. Irgendwie erinnert das Ganze an das hier beschriebene Firefox-Plugin Cooliris, aber beim Windowshop funktioniert alles im Browser ohne Plugin (abgesehen von Flash). Ob die Sache irgend einen Vorteil bringt oder gar ob sich diese Art des „surfens“ durchsetzen wird wage ich zu bezweifeln. Verdammt cool ist die Website aber auf jeden Fall – und endlich mal was wirklich Neues.

(hier gefunden)

Ich kapier‘ die Börse nicht

Eine Premiere auf Joerns Blog, denn ich glaube nicht, dass ich schon mal irgend etwas über die Finanzwelt geschrieben habe. Es wird also jetzt mal ein (vielleicht „trockener“, aber) ernster Beitrag werden. Auch wenn ich mich eigentlich nicht groß mit Börsennachrichten und dergleichen beschäftige (das war früher mal anders), die Hiobsbotschaften der letzten Woche kommen aber selbst an mir nicht vorbei. Von einer globalen Finanzkrise ist die Rede, die Aktienmärkte brechen ein, Rezession droht und wichtige Industriezweige wie die Autoindustrie müssen die Produktion stoppen. Hmm, da gibt es schon die erste Sache, die ich nicht verstehe: Warum wirkt sich die FINANZkriese denn so stark auf die „normale“ Wirtschaft aus, wieso ist es denn eigentlich nicht egal, dass Banken, die sich „verzockt“ haben, pleite gehen? Andere Banken als Kreditgeber für investitionsfreudige Unternehmer gibt es doch auch dann noch genügend, man muss nur alleine an die Sparkassen denken. Das verstehe ich nicht, mal ganz davon abgesehen dass es gelinde gesagt nicht unbedingt gerecht ist, wenn diese „Börsenzocker“ auch noch durch eine Milliardenbürgschaft „belohnt“ werden. Was mich aber eigentlich bewogen hat diesen Beitrag zu schreiben, ist der heutige Börsentag. Da rauscht der DAX (mal wieder) in den Keller um dann am Ende des Tages mit einem kleinen Plus abzuschließen. Nichts besonderes, wenn nicht alle DAX-Unternehmen im Minus wären bis auf eines: Volkswagen. Trotz aller Negativmeldungen aus der Automobilbranche, trotz Kurzverluste bei den Konkurrenten, hat VW heute den Aktienkurs gesteigert, und zwar um satte 146(!!) Prozent. Nein, ich habe kein Komma vergessen, der Autohersteller hat seinen Aktienkurs innerhalb eines Tages mal eben so mehr als verdoppelt. Wie kann das sein? Wie kann ein Unternehmen mal einfach so mehr als das Doppelte wert sein? Nur weil Porsche bekannt gegeben hat, weitere Anteile an VW erworben zu haben und erwerben zu wollen? Das ist doch nichts wirklich Neues! Überall kann man heute irgendwelche Erklärungen vom „Zurückkaufen von Leerverkäufen“ lesen. Hmm. Okay, ob das wirklich der Grund ist kann ich nicht beurteilen. Das die Börse aber noch was mit „realer“ Wirtschaft zu tun hat glaube ich ja schon lange nicht mehr. Spätestens nachdem mal der Kurs eines Unternehmens eingebrochen ist, nachdem es bekannt gegeben hatte, die Prognosen zu übertreffen. Irgendwelche sogenannte Analysten hatten noch mehr erwartet…

Der nette Herr Hoeneß

Das war gestern mal wieder ein ganz spannender Bundesliga-Spieltag – leider für Werder nicht mit dem erhofften Ausgang. So spät darf man daheim einfach nicht mehr den Ausgleich kassieren!
Bayern hat dagegen mal wieder Dusel gehabt. Halt stop, darf ich das überhaupt sagen? Ja, ich darf, denn ich bin ja kein Mitarbeiter vom FC Bayern!
Ein Reporter vom FC-Bayern-TV hat nämlich nach dem Spiel auch was von „Dusel“ gesagt und soll darauf von Uli Hoeneß während der Pressekonferenz folgendes zu hören bekommen haben:
Sie sind wirklich vom FC-Bayern-TV? Sie müssen sich in der nächsten Woche einen neuen Job suchen.
Wenn ich den FC Bayern nicht schon unsympatisch finden würde….
Was will Herr Hoeneß damit eigentlich sagen? Dass man beim FC Bayern nichts sagen darf, oder wenn, dann alles beschönigen muss? Toller Verein! Manche mögen so eine Ausage vielleicht noch „witzig“ finden, vielleicht war sie auch nicht ernst gemeint. Ich finde sowas aber einfach nur daneben. Und Niveaulos.
(Gefunden beim Werderblog und auf spiegel.de.)

Coca Cola meets GTA

Manchmal ist Werbung meistens langweilig bzw. schlecht, eher meistens. Es gibt aber hin und wieder richtig gute Werbesports, und Coca Cola gehört definitiv zu den Unternehmen, die coole Werbespots in Auftrag geben. Schade nur, dass diese Werbefilmchen oft nicht in Deutschland gezeigt werden. Aber zum Glück gibt’s ja Youtube, sonst wäre mir dieser wirklich gut gemachte Spot im GTA4-Stil wohl entgangen:

Für alle die’s nicht wissen sollten: GTA ist eine sehr erfolgreiche Computerspielserie
(gefunden bei 2hochn)

Das Ende vom Firebug?


Wieder mal eine zugegebenermaßen übertrieben Überschrift. Sie ist aber durchaus (für mich) berechtigt, da das Firefox-Plugin ‚Firebug‘ (mein absolutes Lieblings-Tool wenn es um Sachen Webentwicklung geht) Konkurrenz bekommt. Bisher war mir kein vergleichbares Tool bekannt, mit dem man Scriptfehler effektiv und schnell suchen konnte oder aber ein komisches CSS-Verhalten ergründen konnte. Die neueste Entwickler-Version (Nightly Build vom 1. Oktober) der Browser-Engine ‚Webkit‘ (u.a. die Grundlage für Apples Safari) enthält eine stark aufgebohrte Version des Tools ‚Web Inspector‘. Prinzipiell handelt es sich bei diesem ‚Web Inspector‘ um eine Art ‚Firebug-Plugin für den Safari-Browser‘. Während ältere Versionen nicht mit Firebug konkurrieren konnten, ist die aktuelle Version mindestens ebenbürtig – und sieht auch noch schöner aus, wie das Bild dieses Artikels beweist: Auf den ersten Blick sieht es wie ein Screenshot aus iTunes aus, es ist aber tatsächlich ein Ausschnitt aus dem ‚Web Inspector‘. Ich hätte nicht gedacht, das Firebug bei mir mal abgelöst werden könnte, naja, mal sehen. So macht debuggen jedenfalls Spaß – zumindest fast…
Weitere Infos findet man – mal wieder – bei golem.de.

Ein schlechtes Remake – wieder mal

Und wieder mal bin ich drauf herein gefallen und habe mich auf ein Remake eines Filmklassikers gefreut. Heute Abend lief auf Pro7 ein Remake eines Meilensteins der Filmgeschichte: Die Brücke. Meistens muss man bei Antikriegsfilmen das ‚Anti‘ mit der Lupe suchen, nicht beim 1959 entstandenen Schwarzweiss-Films „Die Brücke„: Eine Handvoll Jugendlicher ‚freut‘ sich, in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges eine (eigentlich bedeutungslose) Brücke verteidigen zu können. Als es dann tatsächlich zu Kämpfen kommt weicht die Begeisterung ziemlich schnell und die ganze Sinnlosigkeit und Grausamkeit dieses Unternehmens wird deutlich. Natürlich ist es schwer, ein gutes Remake einen Filmklassikers zu erstellen, wenn man aber so wie Pro7 an die Sache ran geht ist eigentlich von Anfang an klar, dass das nichts werden kann. Eine (dämliche) Liebesgeschichte einbauen, schlechte Special-Effects gleich zu Beginn und sonst nichts – und fertig ist das schlechte Remake. Nur ein Beispiel: Selten habe ich eine beklemmendere Szene in einem Antikriegsfilm gesehen, als im Originalfilm eine der jungen ‚Soldaten‘ die Panzerfaust mit ihren verherenden Auswirkungen in einem Zimmer abfeuert. Die selbe Szene in der Neuverfilmung kommt an die Wirkung der Originalszene nicht mal ansatzweise heran. Schade, da habe ich leider – mal wieder – zu hohe Erwartungen an einen Film gehabt…

Tilbage i Tyskland 2008

Am Besten ist es, wenn man die eigenen Überschriften klaut: Auch diesmal heißt sie nichts anders als dass ich wieder von Dänemark-Urlaub zurück bin: Wieder mal 2 Wochen an der Nordsee vom Arbeitsstress erholen war angesagt. Das Wetter war eigentlich die ganze Zeit gut – zum Kiten dann aber eher nicht. Man mag es kaum glauben, aber es war meistens zu wenig Wind, und dass an der Küste! War aber nicht weiter schlimm, denn man kann ja noch andere Sachen machen, z.B. im Meer baden: Dank einer Wassertemperatur von 15-16 Grad war es aber schon, sagen wir mal, arg „erfrischend“. Ach ja: Auf dem Rückweg nach Bamberg habe ich noch ein „kulturelles Highlight“ besucht: Kurt Krömers „Kröm de la Kröm“ in Bremen. Die Fernsehsendungen von Kurt Krömer sind manchmal schon eher langweilig, die Bühnenshow von Krömer ist aber einfach nur klasse. Kann ich nur empfehlen. Schade, dass das Bundesligaspiel Werder gegen Hoffenheim schon ausverkauft gewesen ist: Das 5:4 hätte ich schon gerne gesehen….