Joerns Blog

10. June 2015

Obey: Ein abgedrehtes Spiel

Kategorie: Tipps

Ich bin schon seit zig Jahren nur noch “Gelegenheitszocker”, aber ab und zu ein paar Minuten ein Computerspiel einlegen muss schon noch sein. :) Aktuell drehe ich ab und zu ein paar Runden mit Dirt Rally oder hopple als Hase durch die Gegend. Ja, richtig gelesen: Beim Spiel Obey spielt man einen Hasen bzw. ein Kaninchen. Wer jetzt an ein niedliches Kinderspiel denkt, hat jedoch falsch gedacht. Zwar ist die Landschaft u.a. durch die grafische Schlichtheit relativ niedlich, das Ziel des Spieles ist es jedoch den sogenannten Robosaru, eine Art riesigen Geschützturm, zu erobern und zu besetzen und mit dessen Waffenarsenal die andern Hasen davon abzuhalten das gleiche zu tun. Grundsätzlich erinnert dieses Spielprinzip an “King of the Hill”, so einfach es sich aber anhört ist es aber nicht. Die Eroberung des Robosaru erfolgt nämlich nicht durch Waffengewalt (nur der aktuelle “Robosaru-Besitzer” kann schießen), sondern gewonnen hat der, der am meisten Geld am Ende hat. Geld bekommt man u.a., indem man Munition oder andere Gegenstände an “Oberhasen” verkauft. Eigentlich ein Widerspruch, denn man unterstützt ja damit den Herrscher der alles versucht um an der Macht zu bleiben – und genau in diesem widersprüchlichen Spielverhalten liegt der Reiz: Eigentlich kämpfen alle gemeinsam gegen der Herrscher aber doch letztendlich jeder für sich. Ein wichtiger Aspekt, wenn nicht der Wichtigste, ist die Kommunikation. Auch wenn man Textnachrichten schreiben kann, ein Mikrophon bzw. Headset ist bei Obey eigentlich ein Muss. Man spricht mit den anderen die Taktik ab, man bekommt Anweisungen vom Robosaru-Kommandanten (“nicht zum Elektrozaun laufen, sonst schieß’ ich Dich ab”) oder aber man verrät dem Herrscher, das gerade ein anderer Hase versucht den Robosaru zu stürmen. Letzteres ist natürlich fies – und genau das ist lustig! :) Irgendwie glaube ich leider nicht, dass ich nur annähernd den Reiz des Spieles in diesen paar Zeile richtig darstellen könnte, deshalb empfehle ich den Artikel bei Golem (Link siehe weiter unten) durchzulesen oder noch besser, 15 Euro zu investieren und das Spiel zu kaufen: Es lohnt sich – wenn man mal ein etwas anderes, abgedrehtes Multiplayer-Game spielen möchte!

Weiterführende Links:

Lokin Mir war mal wieder bei einer längeren Zugfahrt langweilig, also habe ich ein bisschen mit dem Handy rum gespielt und mal die (relativ) neue App Lokin ausprobiert. Prinzipiell handelt es sich hierbei um eine normale “Chat-App”, die besonderheit besteht darin, dass einzelne Chaträume Zugverbindungen sind. Man wählt seine Zugverbindung aus (Fernverkehr) und schon kann man mit anderen – die im selben Zug sitzen – chatten. Soweit die Theorie. In der Praxis funktioniert dass aber praktisch nicht, meistens ist man alleine im Zugchat (zumindest nahc meiner Erfahrung). Man hat dann zwar die Möglichkeit, in “zugunabhängige” Chaträume zu wechseln, aber auch dort befindet sich oft nur eine handvoll User. Generell wird die App sehr sehr wenig genutzt, was man am eingebauten Rankingsystem leicht erkennen kann: Je mehr man kommentiert, Beiträge verfasst oder  ‘Likes’ bekommt, desto besser ist die Platzierung in einer Rangliste. Bereits nach ein paar Minuten bzw. ein oder zwei Beiträgen ist man schon unter den “Top 300″ – was natürlich bei einem Deutschlandweit betriebenen Chatsystem nicht sein kann – wenn es genügen User hätte… Das ist das größte, aber nicht einzige Problem. Die Bahn hat erst in den nächsten Jahren “WLAN für Alle” in den Zügen versprochen, bis dahin ist man (wenn man nicht in manchen Zügen als Telekom-Kunde das WLAN nutzen kann) auf sein Handynetz angewiesen – und das funktioniert gerade im ICE auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken mit vielen Tunnels eher suboptimal. Klar, dafür kann die App erstmal nichts, aber wer was dafür kann ist für den Nutzer erstmal unerheblich. Ein weiterer Kritikpunkt: Das Grundprinzip ist durchaus mal was, außer den “Chaträumen” bietet die App aber nicht viel. Ganz nett ist die Anzeige, wie lange die Fahrt noch dauert bzw. ob der Zug Verspätung hat (hier wird auf die Daten der Bahn zurückgegriffen), vom Hocker haut das einem aber nicht. Dabei gäbe es zig Möglichkeiten die App innovativer zu machen. Hinter der App steckt übrigens der Axel-Springer-Konzern. Ob man dieses Unternehmen jetzt gut findet oder nicht: Bekanntermaßen ist das keine kleine Firma die mit ihrer geballten Medienmacht Lokin eigentlich in den Mark drücken können müsste (uhh, etwas viel Konjunktiv 😉 ). Sie versuchen es auch mit Fernsehspots und Anzeigen in den Hauseigenen Massenmedien – wie man aber sieht bisher mit sehr geringem Erfolg. Schade eigentlich, denn wie in der Überschrift schon geschrieben: Die Idee finde ich ganz nett, und deswegen gibt’s zum Schluss noch einen Gratistipp: Check-In-Pionier Foursquare hat das – bei vielen beliebte – Gamification-Element “Bürgermeister werden” vor längerem entfernt. Nicht wenige meinen, dass das der Anfang vom Ende gewesen ist… Warum also dieses Feature nicht in die Lokin-App einbauen? Man kann in den Bahnhöfen einchecken und derjenige mit den meisten Check-Ins” wird “Bahnhofsvorstand”. Wenn der Zug in den Bahnhöfen hält funktioniert auch das Handynetz definitiv, die Funktion ist also immer nutzbar. Die Idee ist natürlich beliebig erweiterbar: Ein Deal mit der Bahn und der “Bahnhofsvorstand” bekommt im Zug einen Kaffee umsonst, kann die DB-Lounge nutzen usw. Und schwupps wäre die Attraktivität der App gesteigert. 😉

11. March 2015

Meine Meinung zur Apple Watch

Kategorie: Allgemeines

Bild: Apple

Bild: Apple

Erst der iPod, dann das iPhone gefolgt vom iPad. In den letzten Jahren hat Apple viel richtig gemacht, Trends gesetzt und sich in den Segmenten überall an die Spitze gesetzt. Jetzt versucht Apple auch den “Uhrenmarkt” bzw. den Smartwatch-Markt aufzumischen. Ich traue Apple viel zu, aber ob die Apple Watch ein Erfolg wird wage ich doch zu bezweifeln, trotz der unzähligen “Apple-Fanboys” die sich die Uhr sicherlich gleich kaufen werden und am Veröffentlichungstermin lange Schlangen vor den Apple-Stores verursachen werden. Die Präsentation der Apple Watch war ja “ganz nett”, ein “Wow-Effekt” oder ein “Killer-Feature” oder auf gut deutsch ein Alleinstellungsmerkmal hat die Uhr nicht. Bezahlen, im Hotel oder Flughafen einchecken oder ein Taxi rufen. Hmm. Haut mich nicht vom Hocker. Alles andere kann die Konkurrenz (z.B. von Pebble) bereits schon lagen – und das auch noch viel günstiger. Der Preis ist der größte Kritikpunkt. 400-700 Euro (für das “normale” Modell) für eine Smartwatch der ersten Generation mit einer Akkulaufzeit von ca. 18 Stunden? Da passt das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut nicht. Die Uhr müsste viel billiger werden, dann könnte sie ein Erfolg werden. Abschreiben darf man aber Apple nicht, denn wenn man sich heute an das iPhone 1 zurück erinnert mag man auch kaum glauben dass sich dieses Mobiltelefon zum besten Handy entwickelt hat. Vielleicht gelingt dsd Apple mit der Apple Watch ja auch. Aber wird Apple jedes Jahr (wie beim iPhone und iPad) eine neue Version der Uhr auf dem Markt bringen? Das würde natürlich die Käufer der ersten Stunde, speziell die der Luxusversion, vor den Kopf stoßen. Fragen über Fragen…

6. March 2015

Oculus Rift war gestern

Kategorie: Allgemeines

Zugegeben, eine provokante Überschrift, denn das Virtual Reality-Headset Oculus Rift ist ja noch nicht mal erschienen. Trotzdem ist es vielleicht zum Veröffentlichungstermin – wann auch immer der sein mag – schon überholt. Warum? Weil HTC und Valve auch so ein Teil unter dem Namen “Re Vive” herausbringen wollen – nur eben viel besser… Das Oculus Rift wird wohl seit mittlerweilen drei Jahren entwickelt und gilt bzw. galt als die “Virtual Reality”-Sensation für den Enkundenmarkt. Mit Programmierlegende John Carmack als blabla und den Millionen bzw. Milliarden vom Neubesitzer Facebook schien klar, dass die Konkurrenz wohl erstmal ausgeschaltet sein wird. Klar, die Unterhaltungsriesen Sony und Samsung kündigen auch mehr oder weniger halbherzig VR-Geräte an. mehr als “ganz nett” lesen sich die Spezifikationen und Berichte aber nicht. Doch plötzlich taucht quasi wie aus dem nichts HTC im Schlepptau mit Valve auf der Game Developers Conference auf und präsentiert ein VR-System, welches das Oculus Rift ziemlich alt aussehen lässt. Die Auflösung ist zwar schlechter, dafür soll die Virtuelle Realität und die Interaktion mit selbiger wesentlich besser sein als beim “Vorzeigemodell”. Grund sind hier vor allem zwei Komponenten: Zwei Kameras die den Raum überwachen und für jede Hand einen Controller, mit denen auch die Körperbewegung und nicht nur die Kopfbewegung in der virtuellen Welt abgebildet wird. Angeblich soll auch durch diese exakte Bewegungserkennung das Problem “Motion Sickness”, also Schwindelgefühl und Übelkeit, gelöst sein. Egal welche Pressestimmen man dazu liest, alle Journalisten berichten begeistert von Tests dieses VR-Systems. Hört sich alles gut an. Wermutstropfen könnten jetzt ein zu hoher Preis und der schon nicht gerade geringe Platzbedarf (praktisch ein ganzer, halbwegs leerer Raum) sein. Und ein großes Fragezeichen steht natürlich hinter dem angekündigten Veröffentlichungstermin, der Ende 2015 sein soll. Weitere Infos gibt’s z.B. bei heise.de (da sieht man auch ganz gut auf einem Bild, wie das prinzipiell funktioniert). Nebenbei hat Valve auf der Game Developer Conference auch noch (zum wiederholten Male) die sogenannten “Steam Machines” und den dazugehörigen Controller.  Das spricht jetzt nicht unbedingt für “Termintreue”, da die diese “PC-Konsolen” ja schon vor längerem auf den Markt kommen sollten…

Wer kann mir nach folgendem Video des GoPro-CEO Nick Woodman sagen, um was es bei der “ALS Ice Bucket Challenge” geht? Ice Bucket Video Nick Woodman auf Facebook Kleiner Tipp: Es geht nicht um GoPro-Kameras, sondern eigentlich um ALS… Traurig, dass man anscheinend Leute nur noch mit so einem Quatsch zum Spenden animieren kann! Das kann doch nicht sein?!?! Doch kann es… ich musste auf Facebook gerade wieder feststellen, dass sich die These “Je belangloser und oberflächlicher ein Beitrag auf Facebook ist, umso öfter wird er kommentiert und geliked” immer mehr bewahrheitet. Ich bin vor kurzem über das OCEAN CLEANUP-Projekt mehr zufällig gestolpert: Der 19-jährige Boyan Slat tüftelt seit mehreren Jahren an einer Idee, wie man die Weltmeere von dem unzähligen Plastikmüll befreien kann, z. B. bei Wikipedia kann man sich über dieses Problem schlau machen: Plastikmüll in den Ozeanen (wusste bisher  auch nicht, dass das so schlimm ist!) Für mich klingt das Konzept von Slat schlüssig und ich halte es für unterstützenswert! Endlich mal einer der wirklich was macht und nicht nur labert. Neben einer kleinen Spende (schon mit weniger als 5 Euro kann man das Projekt unterstützen) war gleich klar, dass ich in meiner privaten Facebook-Timeline und in der von ein paar Seiten/Gruppen das Projekt “teilen” wollte. Trotz mehrerer Tausend “Empfänger”, das Ergebnis war mehr ernüchternd: Ein paar “Likes”, 0 (Null!) Kommentare. Zur gleichen Zeit wird beim hundertsten Bild von einem Hund am Strand im Sekundentakt auf “gefällt mir” geklickt oder von zig Leuten wird per Kommentar auf Fragen wie “Weiss jemand wie das Wetter nächste Woche in xy wird???” geantwortet. Ich erwarte ja nicht, dass andere Leute gleich meine Begeisterung für etwas teilen. Aber das ein so wichtiges Thema so gut wie keinen interessiert hätte ich dann auch nicht erwartet: Nicht mal ein “Die Idee ist Mist, das funktioniert nicht” oder “Es gibt wichtigere Probleme”. Nichts. Zeit müsste doch da sein, für den anderen Quatsch ist sie es ja auch! Ich spreche ja keinem ab, belanglosen Käse auf Facebook zu posten, zu kommentieren oder zu liken – mache ich auch ständig 😉 Aber man darf doch nicht die ernsten Themen total übersehen – oder nur sehen wenn sich ein Prominenter Eiswasser über den Kopf kippt…. Wirklich schade, bin wohl zu naiv gewesen. Aber da ich immer noch ein bisschen naiv bin, poste ich auch hier das Erklärvideo von OCEAN CLEANUP. (“Nüchternere” Infos und Videos gibt’s auf der Website www.theoceancleanup.com)

Im ersten Moment war die Meldung, dass “Linux-Hersteller” Ubuntu ein eigenes Smartphone raus bringen will relativ uninteressant. Anscheinend möchte mittlerweile jeder ein eigenes Handy produzieren, zuletzt ja Firefox. Während das Alleinstellungsmerkmal beim Firefox-Smartphone sicherlich der günstige Preis ist hätte man das sicherlich von einem Ubuntu-Handy auch erwartet, aber nichts da, ganz im Gegenteil: Der Preis des Ubuntu Edge ist mit (mittlerweile) knapp 700 Dollar sogar relativ hoch bzw. richtig hoch! In meinen Augen ist das das Todesurteil für das Handy, die ganz große Mehrzahl der User wird in diesem Preissegment zu iPhone und Samsung Galaxy-Handys greifen, denn für “Linux” gibt man einfach nicht so viel Geld aus. Ich auch nicht, zumal ich bekanntermaßen kein großer Freund von Linux bin. Schade, denn wenn man sich das Ubuntu Edge mal genauer anschaut ist es gar nicht mal so schlecht. Alleine die Hardware-Daten wissen zu beeindrucken:

  • 4GB RAM
  • 128 GB interner Flash-Speicher
  • Saphirglas (soll wo wesentlich robuster sein als das übliche “Gorilla-Glas”)
  • sehr schneller Multi-Core-Prozessor (“We’ll choose the fastest available multi-core processor”)

Trotzdem ist das meiner Meinung nach nicht das Interessanteste an diesem Handy: In Sachen “Software” geht das Ubuntu-Smartphone einen ganz neuen Weg, denn es befinden sich praktisch 3 Betriebssysteme auf dem Handy! Einerseits kann man das Handy mit “Ubuntu mobile” oder aber mit Android booten . nicht schlecht, ma hat also die Qual der Wahl. Andererseits fungiert das Handy als kompletter “Desktop-Rechner” mit einem “normalen” Linux-Betriebssystem, wenn man es mit einem Monitor und Tastatur verbindet. Das erste Smartphone, welches wirklich eine Art “Hosentaschen-PC” ist. Das ist schon ein cooles Konzept. Man hat weiterhin nur ein Handy aber immer seinen PC mit dabei. Dank 128 GB Speicher hat man auch ausreichend Platz, und sollte das nicht reichen kann man ja immer noch diverse Cloud-Dienste benutzen. Aber wie gesagt: Ich glaube trotz beeindruckender Fähigkeiten des Handys nicht an einen Erfolg, mittlerweile braucht man da auch kein großer Prophet für sein, denn das ausschließlich über die Crowdfounding-Plattform Indigogo angekurbelte Projekt droht zu scheitern. Um es mir mit allen zu verscherzen: Wenn das Handy ein iPhone wäre, beim Verbinden mit einem Monitor und Tastatur als Desktop-Betriebssystem aber Windows booten würde, würde ich es mir kaufen :) :)

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9. July 2013

Nordseekrabben essen verboten

Kategorie: Allgemeines

Nordsee-Krabben sind eigentlich gar keine Krabben, sondern genauer gesagt Nordseegarnelen (kann man z.B. bei Wikipedia nachlesen). Es mag sie nicht jeder, ich gehöre zu denen die sie ganz gerne essen – genauer gesagt gehörte ich dazu, denn seit einem ZDF-Fernsehbeitrag ist mir der Appetit auf Nordsee-Krabben gründlich vergangen. Wer wissen will warum, sollte sich einfach die Dokumentation “Vorsicht Krabben” in der ZDF-Mediathek ansehen. Der Beitrag ist der Dokumentationsreihe “ZDFzoom” ist wirklich sehr gut gemacht und sehr interessant. Eigentlich dachte ich, man erfährt nichts wirklich Neues: Dass die Krabben vom Fischkutter an der Nordsee per LKW zum Krabbenpulen (schälen) nach Marrokko gefahren werden und von dort wieder zurück war mir bekannt, die Auswirkungen und auch die Auswirkungen des Krabbenfangs jedoch nicht.  Hier mal eine kurze Zusammenfassung der Dokumentation:

  • Beim Krabbenfang wird mehr als 80% “Beifang” mitgefangen: Diese Fische werden dann wieder ins Meer geworfen. Entweder sind sie da schon tot oder werden dann von den Möwen gefressen.
  • Der Krabbenfang erfolgt mit Grundschleppnetzen: Hierbei werden Netze am Meeresboden entlang gezogen und zerstören diesen dabei (besonders schlimm, wenn’s im Weltnaturerbe Wattenmeer passiert)
  • Die Arbeiterinnen in Marokko erhalten oft weniger als den dort üblichen Mindestlohn von 190 €/Monat.
  • Das Schlimmste: Aufgrund der langen Transportwege müssen die Garnelen natürlich haltbar gemacht werden. Die dafür eingesetzten Mittel sind alles andere als gesund: Eine so behandelte Packung “Nordseekrabben” würde eine Ratte töten, eine Menge von mehreren (ich glaube 5) Packungen ein Kleinkind…

Besonders krass fand ich im Beitrag den Hinweis, dass die Grenzwerte für den Einsatz dieser Konservierungssubstanz für alle Lebensmittel halbiert wurden, außer für Nordseekrabben – da wurden die Werte sogar um 50% erhöht! Mir war das alles nicht bewusst, aber jetzt bin ich schlauer und dass heißt: Keine Nordseekrabben mehr. Allerhöchstens mal frisch vom Kutter, ungepult, wenn man mal oben an der Nordsee ist. Die “Probleme” beim Krabbenfang sind damit natürlich nicht vom Tisch…

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10. June 2013

Past and now

Kategorie: Allgemeines

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1. October 2012

(Deutsch) Irgendwie witzig

Kategorie: Allgemeines

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Der Weblog von Joern Krueger. Themen: Kites, Filme, IT/Web-Kram, und was mich sonst gerade interessiert.