Joerns Blog

Wer kann mir nach folgendem Video des GoPro-CEO Nick Woodman sagen, um was es bei der “ALS Ice Bucket Challenge” geht? Ice Bucket Video Nick Woodman auf Facebook Kleiner Tipp: Es geht nicht um GoPro-Kameras, sondern eigentlich um ALS… Traurig, dass man anscheinend Leute nur noch mit so einem Quatsch zum Spenden animieren kann! Das kann doch nicht sein?!?! Doch kann es… ich musste auf Facebook gerade wieder feststellen, dass sich die These “Je belangloser und oberflächlicher ein Beitrag auf Facebook ist, umso öfter wird er kommentiert und geliked” immer mehr bewahrheitet. Ich bin vor kurzem über das OCEAN CLEANUP-Projekt mehr zufällig gestolpert: Der 19-jährige Boyan Slat tüftelt seit mehreren Jahren an einer Idee, wie man die Weltmeere von dem unzähligen Plastikmüll befreien kann, z. B. bei Wikipedia kann man sich über dieses Problem schlau machen: Plastikmüll in den Ozeanen (wusste bisher  auch nicht, dass das so schlimm ist!) Für mich klingt das Konzept von Slat schlüssig und ich halte es für unterstützenswert! Endlich mal einer der wirklich was macht und nicht nur labert. Neben einer kleinen Spende (schon mit weniger als 5 Euro kann man das Projekt unterstützen) war gleich klar, dass ich in meiner privaten Facebook-Timeline und in der von ein paar Seiten/Gruppen das Projekt “teilen” wollte. Trotz mehrerer Tausend “Empfänger”, das Ergebnis war mehr ernüchternd: Ein paar “Likes”, 0 (Null!) Kommentare. Zur gleichen Zeit wird beim hundertsten Bild von einem Hund am Strand im Sekundentakt auf “gefällt mir” geklickt oder von zig Leuten wird per Kommentar auf Fragen wie “Weiss jemand wie das Wetter nächste Woche in xy wird???” geantwortet. Ich erwarte ja nicht, dass andere Leute gleich meine Begeisterung für etwas teilen. Aber das ein so wichtiges Thema so gut wie keinen interessiert hätte ich dann auch nicht erwartet: Nicht mal ein “Die Idee ist Mist, das funktioniert nicht” oder “Es gibt wichtigere Probleme”. Nichts. Zeit müsste doch da sein, für den anderen Quatsch ist sie es ja auch! Ich spreche ja keinem ab, belanglosen Käse auf Facebook zu posten, zu kommentieren oder zu liken – mache ich auch ständig ;) Aber man darf doch nicht die ernsten Themen total übersehen – oder nur sehen wenn sich ein Prominenter Eiswasser über den Kopf kippt…. Wirklich schade, bin wohl zu naiv gewesen. Aber da ich immer noch ein bisschen naiv bin, poste ich auch hier das Erklärvideo von OCEAN CLEANUP. (“Nüchternere” Infos und Videos gibt’s auf der Website www.theoceancleanup.com)

Im ersten Moment war die Meldung, dass “Linux-Hersteller” Ubuntu ein eigenes Smartphone raus bringen will relativ uninteressant. Anscheinend möchte mittlerweile jeder ein eigenes Handy produzieren, zuletzt ja Firefox. Während das Alleinstellungsmerkmal beim Firefox-Smartphone sicherlich der günstige Preis ist hätte man das sicherlich von einem Ubuntu-Handy auch erwartet, aber nichts da, ganz im Gegenteil: Der Preis des Ubuntu Edge ist mit (mittlerweile) knapp 700 Dollar sogar relativ hoch bzw. richtig hoch! In meinen Augen ist das das Todesurteil für das Handy, die ganz große Mehrzahl der User wird in diesem Preissegment zu iPhone und Samsung Galaxy-Handys greifen, denn für “Linux” gibt man einfach nicht so viel Geld aus. Ich auch nicht, zumal ich bekanntermaßen kein großer Freund von Linux bin. Schade, denn wenn man sich das Ubuntu Edge mal genauer anschaut ist es gar nicht mal so schlecht. Alleine die Hardware-Daten wissen zu beeindrucken:

  • 4GB RAM
  • 128 GB interner Flash-Speicher
  • Saphirglas (soll wo wesentlich robuster sein als das übliche “Gorilla-Glas”)
  • sehr schneller Multi-Core-Prozessor (“We’ll choose the fastest available multi-core processor”)

Trotzdem ist das meiner Meinung nach nicht das Interessanteste an diesem Handy: In Sachen “Software” geht das Ubuntu-Smartphone einen ganz neuen Weg, denn es befinden sich praktisch 3 Betriebssysteme auf dem Handy! Einerseits kann man das Handy mit “Ubuntu mobile” oder aber mit Android booten . nicht schlecht, ma hat also die Qual der Wahl. Andererseits fungiert das Handy als kompletter “Desktop-Rechner” mit einem “normalen” Linux-Betriebssystem, wenn man es mit einem Monitor und Tastatur verbindet. Das erste Smartphone, welches wirklich eine Art “Hosentaschen-PC” ist. Das ist schon ein cooles Konzept. Man hat weiterhin nur ein Handy aber immer seinen PC mit dabei. Dank 128 GB Speicher hat man auch ausreichend Platz, und sollte das nicht reichen kann man ja immer noch diverse Cloud-Dienste benutzen. Aber wie gesagt: Ich glaube trotz beeindruckender Fähigkeiten des Handys nicht an einen Erfolg, mittlerweile braucht man da auch kein großer Prophet für sein, denn das ausschließlich über die Crowdfounding-Plattform Indigogo angekurbelte Projekt droht zu scheitern. Um es mir mit allen zu verscherzen: Wenn das Handy ein iPhone wäre, beim Verbinden mit einem Monitor und Tastatur als Desktop-Betriebssystem aber Windows booten würde, würde ich es mir kaufen :) :)

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9. July 2013

Nordseekrabben essen verboten

Kategorie: Allgemeines

Nordsee-Krabben sind eigentlich gar keine Krabben, sondern genauer gesagt Nordseegarnelen (kann man z.B. bei Wikipedia nachlesen). Es mag sie nicht jeder, ich gehöre zu denen die sie ganz gerne essen – genauer gesagt gehörte ich dazu, denn seit einem ZDF-Fernsehbeitrag ist mir der Appetit auf Nordsee-Krabben gründlich vergangen. Wer wissen will warum, sollte sich einfach die Dokumentation “Vorsicht Krabben” in der ZDF-Mediathek ansehen. Der Beitrag ist der Dokumentationsreihe “ZDFzoom” ist wirklich sehr gut gemacht und sehr interessant. Eigentlich dachte ich, man erfährt nichts wirklich Neues: Dass die Krabben vom Fischkutter an der Nordsee per LKW zum Krabbenpulen (schälen) nach Marrokko gefahren werden und von dort wieder zurück war mir bekannt, die Auswirkungen und auch die Auswirkungen des Krabbenfangs jedoch nicht.  Hier mal eine kurze Zusammenfassung der Dokumentation:

  • Beim Krabbenfang wird mehr als 80% “Beifang” mitgefangen: Diese Fische werden dann wieder ins Meer geworfen. Entweder sind sie da schon tot oder werden dann von den Möwen gefressen.
  • Der Krabbenfang erfolgt mit Grundschleppnetzen: Hierbei werden Netze am Meeresboden entlang gezogen und zerstören diesen dabei (besonders schlimm, wenn’s im Weltnaturerbe Wattenmeer passiert)
  • Die Arbeiterinnen in Marokko erhalten oft weniger als den dort üblichen Mindestlohn von 190 €/Monat.
  • Das Schlimmste: Aufgrund der langen Transportwege müssen die Garnelen natürlich haltbar gemacht werden. Die dafür eingesetzten Mittel sind alles andere als gesund: Eine so behandelte Packung “Nordseekrabben” würde eine Ratte töten, eine Menge von mehreren (ich glaube 5) Packungen ein Kleinkind…

Besonders krass fand ich im Beitrag den Hinweis, dass die Grenzwerte für den Einsatz dieser Konservierungssubstanz für alle Lebensmittel halbiert wurden, außer für Nordseekrabben – da wurden die Werte sogar um 50% erhöht! Mir war das alles nicht bewusst, aber jetzt bin ich schlauer und dass heißt: Keine Nordseekrabben mehr. Allerhöchstens mal frisch vom Kutter, ungepult, wenn man mal oben an der Nordsee ist. Die “Probleme” beim Krabbenfang sind damit natürlich nicht vom Tisch…

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10. June 2013

Past and now

Kategorie: Allgemeines

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1. October 2012

(Deutsch) Irgendwie witzig

Kategorie: Allgemeines

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It is not up to date, but that doesn’t matter, because now I feel like blogging  at least a few lines about it… Before tens of years, I once made the Sportbootführerschein See, which allows me to float along the sea near the coast with a motor or sailing boat. (it was a relatively severe test, because first of all you don’t know the signs / lights, etc. like driving a car already in the road, on the other’s it wa not multiple choice). So far so good. I don’t have used the appearance to date  a single time, but that’s no reason not to make a few other licenses… Und da ich ja bereits den Sportbootführerschein See hatte  wurde es auch ganz einfach, i had to consider only the order: Als nächstes stand daher das Bodenseeschifferpatent an, mit dem ich jetzt (Sport-)Motorboote auf dem Bodensee steuern darf. Dank des “See-Scheins” musste ich nur eine theoretische (diesmal Multiple Choice) Prüfung ablegen, die praktische Prüfung war nicht mehr notwendig. Also nur mal ein paar Fragen lernen war angesagt. Für meinen (vorläufig) letzten Schein war’s schließlich noch einfacher: Due to the Bodenseeschifferpatent, i got the Sportbootführerschein Binnen without any testing, so that i now can boat on  inland waters (lakes and rivers) with a motor boat. Wow, isn’t it? ;)

Geplant ist jetzt nur noch der und der Schein….

25. June 2012

Via ferrata

Kategorie: Allgemeines

Yes, i admit, the smile doesn’t look only tortured – it is tortured ;)

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Der Weblog von Joern Krueger. Themen: Kites, Filme, IT/Web-Kram, und was mich sonst gerade interessiert.