Meine Meinung zur Apple Watch

Bild: Apple
Bild: Apple

Erst der iPod, dann das iPhone gefolgt vom iPad. In den letzten Jahren hat Apple viel richtig gemacht, Trends gesetzt und sich in den Segmenten überall an die Spitze gesetzt. Jetzt versucht Apple auch den „Uhrenmarkt“ bzw. den Smartwatch-Markt aufzumischen. Ich traue Apple viel zu, aber ob die Apple Watch ein Erfolg wird wage ich doch zu bezweifeln, trotz der unzähligen „Apple-Fanboys“ die sich die Uhr sicherlich gleich kaufen werden und am Veröffentlichungstermin lange Schlangen vor den Apple-Stores verursachen werden. Die Präsentation der Apple Watch war ja „ganz nett“, ein „Wow-Effekt“ oder ein „Killer-Feature“ oder auf gut deutsch ein Alleinstellungsmerkmal hat die Uhr nicht. Bezahlen, im Hotel oder Flughafen einchecken oder ein Taxi rufen. Hmm. Haut mich nicht vom Hocker. Alles andere kann die Konkurrenz (z.B. von Pebble) bereits schon lagen – und das auch noch viel günstiger. Der Preis ist der größte Kritikpunkt. 400-700 Euro (für das „normale“ Modell) für eine Smartwatch der ersten Generation mit einer Akkulaufzeit von ca. 18 Stunden? Da passt das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut nicht. Die Uhr müsste viel billiger werden, dann könnte sie ein Erfolg werden. Abschreiben darf man aber Apple nicht, denn wenn man sich heute an das iPhone 1 zurück erinnert mag man auch kaum glauben dass sich dieses Mobiltelefon zum besten Handy entwickelt hat. Vielleicht gelingt dsd Apple mit der Apple Watch ja auch. Aber wird Apple jedes Jahr (wie beim iPhone und iPad) eine neue Version der Uhr auf dem Markt bringen? Das würde natürlich die Käufer der ersten Stunde, speziell die der Luxusversion, vor den Kopf stoßen. Fragen über Fragen…

Oculus Rift war gestern

Zugegeben, eine provokante Überschrift, denn das Virtual Reality-Headset Oculus Rift ist ja noch nicht mal erschienen. Trotzdem ist es vielleicht zum Veröffentlichungstermin – wann auch immer der sein mag – schon überholt. Warum? Weil HTC und Valve auch so ein Teil unter dem Namen „Re Vive“ herausbringen wollen – nur eben viel besser… Das Oculus Rift wird wohl seit mittlerweilen drei Jahren entwickelt und gilt bzw. galt als die „Virtual Reality“-Sensation für den Enkundenmarkt. Mit Programmierlegende John Carmack als blabla und den Millionen bzw. Milliarden vom Neubesitzer Facebook schien klar, dass die Konkurrenz wohl erstmal ausgeschaltet sein wird. Klar, die Unterhaltungsriesen Sony und Samsung kündigen auch mehr oder weniger halbherzig VR-Geräte an. mehr als „ganz nett“ lesen sich die Spezifikationen und Berichte aber nicht. Doch plötzlich taucht quasi wie aus dem nichts HTC im Schlepptau mit Valve auf der Game Developers Conference auf und präsentiert ein VR-System, welches das Oculus Rift ziemlich alt aussehen lässt. Die Auflösung ist zwar schlechter, dafür soll die Virtuelle Realität und die Interaktion mit selbiger wesentlich besser sein als beim „Vorzeigemodell“. Grund sind hier vor allem zwei Komponenten: Zwei Kameras die den Raum überwachen und für jede Hand einen Controller, mit denen auch die Körperbewegung und nicht nur die Kopfbewegung in der virtuellen Welt abgebildet wird. Angeblich soll auch durch diese exakte Bewegungserkennung das Problem „Motion Sickness“, also Schwindelgefühl und Übelkeit, gelöst sein. Egal welche Pressestimmen man dazu liest, alle Journalisten berichten begeistert von Tests dieses VR-Systems. Hört sich alles gut an. Wermutstropfen könnten jetzt ein zu hoher Preis und der schon nicht gerade geringe Platzbedarf (praktisch ein ganzer, halbwegs leerer Raum) sein. Und ein großes Fragezeichen steht natürlich hinter dem angekündigten Veröffentlichungstermin, der Ende 2015 sein soll. Weitere Infos gibt’s z.B. bei heise.de (da sieht man auch ganz gut auf einem Bild, wie das prinzipiell funktioniert). Nebenbei hat Valve auf der Game Developer Conference auch noch (zum wiederholten Male) die sogenannten „Steam Machines“ und den dazugehörigen Controller.  Das spricht jetzt nicht unbedingt für „Termintreue“, da die diese „PC-Konsolen“ ja schon vor längerem auf den Markt kommen sollten…