Buchtipp: ‚Steve Jobs‘

Ich lese gern, zwar nur ab und zu aber dann kann ich – wenn das Buch gut ist – es auch nicht wieder aus der Hand legen. Neben Romanen (z.B. die Stig-Larsson-Trilogie oder Bücher in der Art eines Michael Crichtons) zählen zu meinen “Lieblingsgenres”, aber auch Unternehmensbiographien. Angefangen von „Aldi“ über „Coca-Cola“, „Michael Dell“, „Amazon“, „McDonald’s“, „Bill Gates“ usw. gibt’s hier mal mehr und mal weniger „spannende“ bzw. interessante Geschichten von der Entwicklung von Weltkonzenrne bzw. deren Gründer. Ganz aktuell und im Moment auf Platz 1: Die Biographie von Steve Jobs. Auch wenn ich mittlerweile ein iPhone habe und es auch noch gut finde, ein Apple-Fan bin ich deswegen noch lange nicht und so war ich anfangs sehr skeptisch was dieses Buch betraf: Eine von Steve Jobs autorisierte Biographie kann ja eigentlich nicht gut sein, außer eine große Lobhudelei wird da nicht viel drin stehen. Doch ich habe mich getäuscht, denn meine nicht gerade positive Meinung über Jobs wurden mit diesem Buch eher verstärkt als ausgeräumt! Klar, Steve Jobs war stellenweise schon brillant und hatte gerade in den letzten 10 Jahren oft den richtigen Riecher, als Mensch war er aber, sagen wir mal „schwierig“. Und gerade diese Mischung machen die Biographie von Jobs so interessant und damit dieses Buch so lesenswert – erst recht, wenn die Geschichte so gut aufbereitet wurde wie in diesem Fall. Dem Autor Walter Isaacson verdankt man ein kurzweiliges Buch, Langeweile oder trockenes runterleiern von Fakten wie bei manche Biographie findet man hier nicht. Isaacson hat es wirklich drauf! Ich kann dieses Buch also nur wärmstens empfehlen. Dank des guten Autors und der wirklich interessanten Biographie eines der ganz wichtigen Persönlichkeiten der Computerbranche empfehlen – auch Leuten die sonst mit solchen Büchern eher nichts anfangen können.

(PS: Den Beitrag habe ich aus Testgründen größtenteils auf einem (geliehenen) iPad 2 geschrieben: Naja, schon recht mühsam…)

Darum ist Android der letzte Mist

Zugegeben, eine provokative Überschrift – und das auch noch von mir, den vormals bekennenden Android-Fan -und Apple-Hasser. Mittlerweile ist etwas Zeit verstrichen und ich habe mich nach knapp 2½ Jahren von Android verabschiedet – und mir ein iPhone 4S geholt. Warum die 180° -Wendung? Ganz einfach: Weil ich eingesehen habe, dass das iPhone einfach besser ist. Hier ein paar Gründe: Das geschlossene System von Apple bringt Vorteile: Die Sache läuft „rund“: Häufige Abstürze, unerklärliche Akku-Entleerung usw. kenne ich bisher nur von meinem Android-Handy HTC Magic. Android ist ein offenes System, bringt mir aber keinen großen Vorteil, da ich nicht am Betriebssystem meines Handys „rumfrickeln“ will. Auch wirken die iPhone-Apps ausgereifter, da sie sich nur auf eine Hardware (mit dem iPad zwei) konzentrieren müssen. Der wichtigste Grund ist aber der Support. Was nützt es, wenn laufend eine neue Android-Version entwickelt wird, sie aber von meinem (damals neuen) Handy lange nicht unterstützt wird – und erst ziemlich spät mal ein Update raus kommt. Das ist wirklich großer Mist! Android-Handys werden entwickelt, auf den Markt geworfen – und dann vergessen. Google bringt zwar relativ schnell neue Updates heraus, die müssen dann aber erst noch vom Handyhersteller angepasst werden und dann vielleicht auch noch vom Netzbetreiber – und irgend einer hat da schnell keine Lust mehr…. Am besten verdeutlicht das eine Grafik bei http://theunderstatement.com/post/11982112928/android-orphans-visualizing-a-sad-history-of-support. Wer dort mein altes HTC Magic sucht: In den USA hieß es HTC MyTouch…