Mein erster Eindruck von Windows 7

Nachdem Microsoft am Freitag Abend eine allgmeine zugängliche Betaversion des Vista-Nachfolgers veröfentlichte, musste ich mir natürlich auch gleich die 3,3 Gigabyte der 64Bit-Version runterladen und testen. Mein erster Eindruck: Windows 7 ist ein besseres Vista. Das ist nicht negativ gemeint, da ich im Gegesatz zu vielen anderen Vista nicht schlecht finde – mal abgesehen von den nervigen Sicherheitsbestätigungen.
Die Installation funktionierte gewohnt einfach, sies ist nur ein bisschen “schicker” geworden. Die Hardware wurde ohne Murren korrekt erkannt und die passenden Treiber installiert – bis auf meinen HBCI-Kartenleser. Aber das liegt wohl eher am Hersteller als an Microsoft, es ist ja glücklicherweise noch ein bisschen Zeit bis zur Veröfentlichung von Windows 7. Die auffälligsten Änderungen: Die erst mit Vista eingeführte Sidebar ist wieder verschwunden und die Taskleiste wurde leicht verändert: Zwischen “Schnellstartleiste” und aktivierten Programmen wird kein großer Unterschied mehr gemacht, alles wird nur als Symbol dargestellt. Das ist auf jeden Fall noch etwas gewöhnungsbedürftig.
Die ersten Installationen von ein paar Standardprogrammen (Firefox, Filezilla) funktioniert ebenso problemlos wie die von Eclipse, wobei mir hier das entpacken der Zip-Datei wesentlich schneller vorkam als unter Vista. An eine Sache habe ich mich noch nicht heran getraut: An das Abspielen von mp3-Dateien. Die sollen ja durch Windows 7 zerstört werden können. Jetzt habe ich mir erstmal den Patch dagegen installiert, so dass ich demnächst mal auf eine mp3-Datei klicken kann…
Update:
Ich hab’s jetzt ausprobiert: Zumindest mit dem Patch ist das Abspielen von MP3s kein Problem: Sie funktionieren danach auch noch unter Vista.
Update 2:
Der HBCI-Kartenleser funktioniert jetzt auch. Dank Vista-64Bit-Treiber von der Herstellerseite.

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4 Reaktionen

  1. udo am 11. Januar 2009 um 20:08

    “das ist nicht negativ gemeint, da ich im Gegesatz zu vielen anderen Vista nicht schlecht finde – mal abgesehen von den nervigen Sicherheitsbestätigungen.”

    schon mal dran gedacht die zu deaktivieren ?

  2. Joern am 11. Januar 2009 um 21:11

    Ja, daran habe ich schon mal gedacht – es aber dann doch sein lassen. Mittlerweile habe ich mich an das “Wegklicken” auch irgendwie gewöhnt… :)

  3. Abt Gaiser am 12. Januar 2009 um 14:17

    Das würde ja auch dem Sinn der Bestätigungen völlig widersprechen, wenn man sie grundsätzlich aktiviert.

  4. Christian am 12. Februar 2009 um 13:10

    Es gibt auch Leute, die wissen, wodrauf sie sich einlassen wenn sie eine .exe Datei öffnen. Die Sicherheitsbestätigungen sind vielleicht für unerfahrene User hilfreich, aber für die anderen weniger.

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