Wunderschöne Blaubeeren

Eine komische Überschrift, zugegeben, aber das ist ein Zitat bzw. vielmehr der letzte Tagebucheintrag von Chris, bevor er wenige Tage später in der Wildnis von Alaska 1992 starb. Das Buch “In die Wildnis” erzählt die wahre Geschichte des Chris McCandless, der nach seinem (erfolgreichem) Studium sein Leben radikal umkrempelte: Chris spendete sein gesamtes Vermögen (er stammte aus einer wohlhabenden Familie) und zog quer durch Amerika, lernte die verschiedensten Leute kennen, und verdiente sich Geld mit Gelegenheitsjobs. Sein großes Ziel: Nach Alaska trampen und dort jenseits der Zivilisation (über-)leben. Nach 2 Jahren wurde Chris großer Traum Wirklichkeit – aber nur für ca. 113 Tage. Dann starb er vermutlich an einer Mischung aus Entkräftung und Vergiftung (durch das Essen giftiger Pflanzenteile).
Das Buch “In die Wildnis” kommt als Film Ende Januar in die deutschen Kinos und durch eine Vorschau bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Stellenweise ist es recht langweilig, vor allem wenn der Autor seine eigenen Erfahrungen erzählt (“blablabla…), aber das kam man ja einfach überlesen. Alles in allem ist das Buch interessant, faszinierend und oft auch bewegend. Gerade am Ende wird das Buch tragisch, denn die Rettung wäre gar nicht mal so weit weg gewesen, der Weg dorthin war aber durch einen (scheinbar) unüberwindbaren Fluß versperrt…
Den Film will ich mir auf jeden Fall ansehen. Chris wird von Emile Hirsch gespielt, der im Film Alpha Dog eine ganz gute Leistung gezeigt hat.
Meine Erwartungen an den Film sind realtiv hoch, hoffentlich nicht (wie so oft) zu hoch…

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3 Reaktionen

  1. Chris am 5. Januar 2008 um 16:22

    Hmmm..hoert sich richtig interessant an. Dieser Chris is Ami? Gibts das Buch dann auch in Englisch? Wahrscheinlich nicht. Aber seine Lebenseinstellung scheint recht vernuenftig zu sein. Ich glaub das mach ich auch ;-)

  2. Joern am 5. Januar 2008 um 18:24

    Ja, das ist ein Ami – und der Autor ist auch ein Ami, deswegen gibt’s das Buch natürlich auf englisch: “Into the wild”.
    “vernünftig” würde ich die Lebenseinstellung jetzt nicht gerade bezeichnen :)

  3. Joerns Blog » Into the Wild am 3. Februar 2008 um 14:10

    [...] the Wild 3. Februar 2008 So, jetzt habe ich auch den Film gesehen, viel mehr als in diesem Artikel gibt’s eigentlich nicht zu sagen: Der Film hält sich stark an die Romanvorlage und ist [...]

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