Spritpreis bei 3,20 Mark: Ich will auch Prepaid-Benzin!

Man sollte es einfach nicht machen: immer noch die Preise in D-Mark umrechnen. Bei meier Lieblingskaffeekette Starbucks zum Beispiel machen ich das glücklicherweise immer erst hinterher, sonst würde ich dort wohl nie einen Kaffee trinken….
Wenn man aber jetzt auch noch beim Benzin “umrechnet” , blutet einem ja wirklich das Herz: Super Bleifrei kostet im Moment sage und schreibe 3 Mark 20. Wahnsinn, ich kann mich noch an einen Preis von 1,34 DM erinnern (ja, wirklich DM, nicht Euro!)…
Im Internet bin ich über eine Idee gestolpert (weiss nicht mehr wo), die die hohen Spritpreise zwar nicht wirklich senkt, aber definitiv kalkulierbar macht: Mygallons.com. Gleich die schlechte Nachricht: Das Ganze gibt’s nur bei den Amis (na klar). Die Idee dahinter ist nicht mal so richtig originell und relativ simpel: Man hat praktisch eine “Prepaid-Spritkarte” die man immer wieder aufladen kann und anscheinend fast überall einsetzen kann. Man lädt also seine Karte mit x Litern Sprit zum aktuellen Preis auf und braucht sich erstmal keine Gedanken mehr über steigende Preise machen – bis halt die Karte leer ist…

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4 Reaktionen

  1. [...] die Kraftstoffpreise wieder sinken sollten: Die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen spürbaren Preisrückgang erleben, ist relativ gering. Somit besteht die beste Vorgehensweise, sich gegen den Preisanstieg [...]

  2. Cala Torta am 12. Juli 2008 um 22:02

    So ganz verstehe ich nicht wie so ein Modell für den Kartenherausgeber wirtschaftlich darstellbar sein soll. Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Termingeschäft. Folglich müsste man beim Kauf heute eine gewisse Risikoprämie zahlen. Wer auf steigende Preise spekuliert, kann genauso gut auch einen Riesentank im Keller aufstellen und diesen heute ohne Aufschlag befüllen.

  3. Stefan am 28. Juli 2008 um 14:06

    @ cala torta. genau so sehe ich es auch. Der Vorteil für die Betreiber ist natürlich, dass sie das Geld sehr früh bekommen (vor allem werden sich in Deutschland alle im Mai schon vor der Sommerferien-Spritpreiserhöhung eindecken). Grüße, Stefan

  4. Reiner Tiroch am 22. März 2010 um 15:52

    Die Regierung ist dafür und lenkt so von der Staatsverschuldung ab, die nun der Autofahrer zahlen soll. Bisher hatten wir 1,6 Billionen € Minus, aber laut Herrn Raffelhüschen sind es 6,2 Billionen Minus. Das veräppeln geht in Methode über.

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