Das online Einkaufen von Morgen

Von Web 2.0 spricht ja mittlerweile jeder, grundsätzlich hat sich das Internet bei den Standardanwendungen wie z.B. Shopseiten aber noch nicht verändert. Gut, ein bisschen Ajax hier, ein bisschen Community da, trotzdem blieb es im großen und ganzen so wie bisher. Wie aber die Zukunft des Onlineshoppens aussehen könnte zeigt die Website Amazon Windowshop. Dort kann man die Bestsellerlisten von Amazon durchstöbern, aber anders als auf gewohnte Weise. Mittels den Pfeilen auf der Tastatur navigiert man durch eine Art „Produktwand“. Ein Druck auf die Leertaste befördert das ausgewählte Produkt in den Vordergrund und spielt gleich, je nach Art des Produktes, einen Filmtrailer oder einen Musikausschnitt an. Irgendwie erinnert das Ganze an das hier beschriebene Firefox-Plugin Cooliris, aber beim Windowshop funktioniert alles im Browser ohne Plugin (abgesehen von Flash). Ob die Sache irgend einen Vorteil bringt oder gar ob sich diese Art des „surfens“ durchsetzen wird wage ich zu bezweifeln. Verdammt cool ist die Website aber auf jeden Fall – und endlich mal was wirklich Neues.

(hier gefunden)

Ich kapier‘ die Börse nicht

Eine Premiere auf Joerns Blog, denn ich glaube nicht, dass ich schon mal irgend etwas über die Finanzwelt geschrieben habe. Es wird also jetzt mal ein (vielleicht „trockener“, aber) ernster Beitrag werden. Auch wenn ich mich eigentlich nicht groß mit Börsennachrichten und dergleichen beschäftige (das war früher mal anders), die Hiobsbotschaften der letzten Woche kommen aber selbst an mir nicht vorbei. Von einer globalen Finanzkrise ist die Rede, die Aktienmärkte brechen ein, Rezession droht und wichtige Industriezweige wie die Autoindustrie müssen die Produktion stoppen. Hmm, da gibt es schon die erste Sache, die ich nicht verstehe: Warum wirkt sich die FINANZkriese denn so stark auf die „normale“ Wirtschaft aus, wieso ist es denn eigentlich nicht egal, dass Banken, die sich „verzockt“ haben, pleite gehen? Andere Banken als Kreditgeber für investitionsfreudige Unternehmer gibt es doch auch dann noch genügend, man muss nur alleine an die Sparkassen denken. Das verstehe ich nicht, mal ganz davon abgesehen dass es gelinde gesagt nicht unbedingt gerecht ist, wenn diese „Börsenzocker“ auch noch durch eine Milliardenbürgschaft „belohnt“ werden. Was mich aber eigentlich bewogen hat diesen Beitrag zu schreiben, ist der heutige Börsentag. Da rauscht der DAX (mal wieder) in den Keller um dann am Ende des Tages mit einem kleinen Plus abzuschließen. Nichts besonderes, wenn nicht alle DAX-Unternehmen im Minus wären bis auf eines: Volkswagen. Trotz aller Negativmeldungen aus der Automobilbranche, trotz Kurzverluste bei den Konkurrenten, hat VW heute den Aktienkurs gesteigert, und zwar um satte 146(!!) Prozent. Nein, ich habe kein Komma vergessen, der Autohersteller hat seinen Aktienkurs innerhalb eines Tages mal eben so mehr als verdoppelt. Wie kann das sein? Wie kann ein Unternehmen mal einfach so mehr als das Doppelte wert sein? Nur weil Porsche bekannt gegeben hat, weitere Anteile an VW erworben zu haben und erwerben zu wollen? Das ist doch nichts wirklich Neues! Überall kann man heute irgendwelche Erklärungen vom „Zurückkaufen von Leerverkäufen“ lesen. Hmm. Okay, ob das wirklich der Grund ist kann ich nicht beurteilen. Das die Börse aber noch was mit „realer“ Wirtschaft zu tun hat glaube ich ja schon lange nicht mehr. Spätestens nachdem mal der Kurs eines Unternehmens eingebrochen ist, nachdem es bekannt gegeben hatte, die Prognosen zu übertreffen. Irgendwelche sogenannte Analysten hatten noch mehr erwartet…

Der nette Herr Hoeneß

Das war gestern mal wieder ein ganz spannender Bundesliga-Spieltag – leider für Werder nicht mit dem erhofften Ausgang. So spät darf man daheim einfach nicht mehr den Ausgleich kassieren!
Bayern hat dagegen mal wieder Dusel gehabt. Halt stop, darf ich das überhaupt sagen? Ja, ich darf, denn ich bin ja kein Mitarbeiter vom FC Bayern!
Ein Reporter vom FC-Bayern-TV hat nämlich nach dem Spiel auch was von „Dusel“ gesagt und soll darauf von Uli Hoeneß während der Pressekonferenz folgendes zu hören bekommen haben:
Sie sind wirklich vom FC-Bayern-TV? Sie müssen sich in der nächsten Woche einen neuen Job suchen.
Wenn ich den FC Bayern nicht schon unsympatisch finden würde….
Was will Herr Hoeneß damit eigentlich sagen? Dass man beim FC Bayern nichts sagen darf, oder wenn, dann alles beschönigen muss? Toller Verein! Manche mögen so eine Ausage vielleicht noch „witzig“ finden, vielleicht war sie auch nicht ernst gemeint. Ich finde sowas aber einfach nur daneben. Und Niveaulos.
(Gefunden beim Werderblog und auf spiegel.de.)

Coca Cola meets GTA

Manchmal ist Werbung meistens langweilig bzw. schlecht, eher meistens. Es gibt aber hin und wieder richtig gute Werbesports, und Coca Cola gehört definitiv zu den Unternehmen, die coole Werbespots in Auftrag geben. Schade nur, dass diese Werbefilmchen oft nicht in Deutschland gezeigt werden. Aber zum Glück gibt’s ja Youtube, sonst wäre mir dieser wirklich gut gemachte Spot im GTA4-Stil wohl entgangen:

Für alle die’s nicht wissen sollten: GTA ist eine sehr erfolgreiche Computerspielserie
(gefunden bei 2hochn)

Das Ende vom Firebug?


Wieder mal eine zugegebenermaßen übertrieben Überschrift. Sie ist aber durchaus (für mich) berechtigt, da das Firefox-Plugin ‚Firebug‘ (mein absolutes Lieblings-Tool wenn es um Sachen Webentwicklung geht) Konkurrenz bekommt. Bisher war mir kein vergleichbares Tool bekannt, mit dem man Scriptfehler effektiv und schnell suchen konnte oder aber ein komisches CSS-Verhalten ergründen konnte. Die neueste Entwickler-Version (Nightly Build vom 1. Oktober) der Browser-Engine ‚Webkit‘ (u.a. die Grundlage für Apples Safari) enthält eine stark aufgebohrte Version des Tools ‚Web Inspector‘. Prinzipiell handelt es sich bei diesem ‚Web Inspector‘ um eine Art ‚Firebug-Plugin für den Safari-Browser‘. Während ältere Versionen nicht mit Firebug konkurrieren konnten, ist die aktuelle Version mindestens ebenbürtig – und sieht auch noch schöner aus, wie das Bild dieses Artikels beweist: Auf den ersten Blick sieht es wie ein Screenshot aus iTunes aus, es ist aber tatsächlich ein Ausschnitt aus dem ‚Web Inspector‘. Ich hätte nicht gedacht, das Firebug bei mir mal abgelöst werden könnte, naja, mal sehen. So macht debuggen jedenfalls Spaß – zumindest fast…
Weitere Infos findet man – mal wieder – bei golem.de.