Ein schlechtes Remake – wieder mal

Und wieder mal bin ich drauf herein gefallen und habe mich auf ein Remake eines Filmklassikers gefreut. Heute Abend lief auf Pro7 ein Remake eines Meilensteins der Filmgeschichte: Die Brücke. Meistens muss man bei Antikriegsfilmen das ‚Anti‘ mit der Lupe suchen, nicht beim 1959 entstandenen Schwarzweiss-Films „Die Brücke„: Eine Handvoll Jugendlicher ‚freut‘ sich, in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges eine (eigentlich bedeutungslose) Brücke verteidigen zu können. Als es dann tatsächlich zu Kämpfen kommt weicht die Begeisterung ziemlich schnell und die ganze Sinnlosigkeit und Grausamkeit dieses Unternehmens wird deutlich. Natürlich ist es schwer, ein gutes Remake einen Filmklassikers zu erstellen, wenn man aber so wie Pro7 an die Sache ran geht ist eigentlich von Anfang an klar, dass das nichts werden kann. Eine (dämliche) Liebesgeschichte einbauen, schlechte Special-Effects gleich zu Beginn und sonst nichts – und fertig ist das schlechte Remake. Nur ein Beispiel: Selten habe ich eine beklemmendere Szene in einem Antikriegsfilm gesehen, als im Originalfilm eine der jungen ‚Soldaten‘ die Panzerfaust mit ihren verherenden Auswirkungen in einem Zimmer abfeuert. Die selbe Szene in der Neuverfilmung kommt an die Wirkung der Originalszene nicht mal ansatzweise heran. Schade, da habe ich leider – mal wieder – zu hohe Erwartungen an einen Film gehabt…

Tilbage i Tyskland 2008

Am Besten ist es, wenn man die eigenen Überschriften klaut: Auch diesmal heißt sie nichts anders als dass ich wieder von Dänemark-Urlaub zurück bin: Wieder mal 2 Wochen an der Nordsee vom Arbeitsstress erholen war angesagt. Das Wetter war eigentlich die ganze Zeit gut – zum Kiten dann aber eher nicht. Man mag es kaum glauben, aber es war meistens zu wenig Wind, und dass an der Küste! War aber nicht weiter schlimm, denn man kann ja noch andere Sachen machen, z.B. im Meer baden: Dank einer Wassertemperatur von 15-16 Grad war es aber schon, sagen wir mal, arg „erfrischend“. Ach ja: Auf dem Rückweg nach Bamberg habe ich noch ein „kulturelles Highlight“ besucht: Kurt Krömers „Kröm de la Kröm“ in Bremen. Die Fernsehsendungen von Kurt Krömer sind manchmal schon eher langweilig, die Bühnenshow von Krömer ist aber einfach nur klasse. Kann ich nur empfehlen. Schade, dass das Bundesligaspiel Werder gegen Hoffenheim schon ausverkauft gewesen ist: Das 5:4 hätte ich schon gerne gesehen….

Bloginternes

Ich glaube ich habe es hier im Blog schon mal erwähnt, aber zumindest habe ich es irgendwo schon mal als Kommentar geschrieben: Ich schreibe hier über alles mögliche was mich interessiert, wen’s noch wen anderen interessiert ist es schön, wenn nicht ist es nicht schlimm. Trotzdem interessieren mich meine Blogstatistiken.
Stellenweise ist es wirklich interressant wer wie auf diesen Blog gekommen ist und welcher (ältere) Beitrag auch jetzt noch gelesen wird. Natürlich finde ich es schön, dass ab und zu andere Kiter diesen Blog über google finden und dann mitunter alle „Kite-Einträge“ anschauen. Überraschenderweise zählen aber ander Beiträge zu den „erfolgreicheren“. Zum einen sind das Artikel, die ich per Trackback mit golem.de verlinke. Schon bemerkenswert, dass da schon der ein oder ander Golem-Leser über meinen Blog stolpert. Kleiner (nicht ernst gemeinter) Tipp: Immer schön Artikel mit golem.de verlinken und schon hat man ein paar Besucher mehr. Trotzdem ist ein anderer Artikel bei meinen Blogbesuchern, die über Suchmaschinen kommen, ganz klarer Favorit: Neues (Test-)Frühstück bei McDonald’s? Immer wieder geben die Leute „neues frühstück mcdonalds“ oder ähnliches ein – und landen hier. Hätte nicht gedacht, dass das sooo ein großes Thema ist. Das heißt dann wohl, ich muss mehr über „McGriddles und Co“ schreiben. Nein, mache ich aber nicht, denn auf „Joerns Blog“ steht nur, was mich gerade so interessiert – und das ist nicht der Fastfoodtempel und dessen Produkte… 🙂

Bratkartoffeln mit ohne Steak

Ich weiss gar nicht mehr warum, aber irgendwie hatte ich heute die bescheuerte tolle Idee, mir ein Rindersteak mit Bratkartoffeln zu machen. Als schnell ein sauteures gutes Stück Rindfleisch gekauft und die Idee in die Tat umgesetzt. Dumm nur, dass dann das Kochergebnis nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprach. Das Steak war außen (fast) verbrannt, innen aber nur was für Liebhaber von ganz rohem Fleisch (noch weit entferrnt von „medium“). Ich glaube, das ist gar nicht mal so leicht, ein Steak so hinzubekommen. Dabei habe ich gedacht, alles richtig gemacht zu haben: Steak scharf anbraten und dann in den Backofen. Naja, die Bratkartoffeln waren immerhin genießbar…

Commodore ist wieder da

Für Leute meines Alters ist die Marke ‚Commodore‘ selbstverständlich immer noch ein Begriff: Ach was waren das noch für Zeiten in den 80ern, als ein gewisser C64 und dann der Amiga den Heimcomputermarkt beherrschten…
Leider ging die Firma Commodore unter, die Marke war aber so stark dass sie immer wieder verkauft wurde und immer wieder irgendwelche Produkte damit „beklebt“ wurden..
Jetzt versucht es (wieder mal) ein Unternehmen, aus dem wertvollen Markennamen Profit zu schlagen und zwar in Form eines Netbooks. Auf der IFA 2008 wurde das „CCE-8010“ vorgestellt. Wenn man diversen Quellen glauben schenken darf sind sowohl Preis und Ausstattung dieses 10-Zoll-Computers (bestenfalls) „Netbook-Standard“. Irgendwie zwar cool, dass es wieder einen „Commdore“ geben wird, aber ob allein der Markenname zum Erfolg führen wird wage ich dann doch zu bezweifeln.
Naja, mal abwarten wenn das Teil dann auf den Markt kommt. Weitere Infos bzw. Bilder liefert Google bzw. kann man z.B. hier oder hier nachlesen.

Firefox und IE am Ende?


Zugegeben, die Überschrift ist etwas provokativ, ganz aus der Luft gegriffen ist sie aber nicht, denn kein geringerer als Google hat jetzt auch einen eigenen Browser veröffentlicht: Google Chrome. Microsoft bringt demnächst einen (wie es bisher aussieht) endlich wieder guten Browser mit dem Internet Explorer auf den Markt und Google hat vor wenigen Tagen seinen Vertrag über die Einbindung der Suchmaschine in den Firefox verlängert. Deswegen kommt es (zumindest für mich) schon etwas überraschend, das der Suchmaschinenbetreiber jetzt auch einen eigenen Browser rausbringt. Mein Ersteindruck: Wie üblich steht bei Google auch beim Chrome-Browser die Funktionalität und nicht das Design im Vordergrund. Trotz spartanischer Benutzeroberfläche macht das surfen richtig Spaß, denn im Vergleich zu den anderen Browsern ist Google Chrome wirklich sauschnell wesentlich schneller. Allerdings vermisse ich mein Firefox-Plugin „AdBlock Plus“, ich dachte erst, ich bin im falschen Internet! 🙂 Ob andere Features bzw. Versprechungen, wie etwa die effektive Ausnutzung von mehreren CPU-Kernen wirklich große Vorteile bringen, bleibt noch abzuwarten. Auch muss man sehen, was Google gegen eines der Firefox-Hauptvorteile, den unzähligen Plug-Ins, auffahren wird, aber eines ist klar: Wenn Google den Browsermarkt betritt, müssen sich alle anderen warm anziehen…
Einen ausführlichen Test von Chrome findet man u.a. bei golem.de.