Enttäuschend: „Durch Fremde Hand“

Nach relativ kurzer Zeit hat jetzt L’Âme Immortelle wieder ein neues Album rausgebracht: „Durch Fremde Hand“. Es wird als „Schwesteralbum“ von „Namenlos“ bezeichnet, soll also an das Vorgängeralbum anknüpfen. Ohne lange herumzureden: Ich bin sehr enttäuscht von diesem Album. Der Hauptgrund: Auf einer Doppel-CD sind sage und schreibe nur 4 (ja, wirklich nur vier!) neue Lieder drauf – und zwei „Textstücke“. Der Rest besteht aus 13 Remixes der Namelos-CD. Von den 4 neuen Stücken ist immerhin „Ein Blick zurück“ wirklich richtig gut, die anderen 3 Songs sind auch nicht schlecht. Das ist mir aber definitiv zu wenig, sowas kann man ja eigentlich schon von einer Single-CD erwarten, aber nicht von einer Doppel-CD zum Vollpreis. Gut, es gibt’s ja auch noch die Remix-CD – aber es wäre besser gewesen, wenn es die nicht gegeben hätte. Einige Stücke sind viellecht nicht ganz schlecht, insgesamt sind diese „Neuaufnahmen“ von anderen Künstlern aber eher ein schlechter Witz. Der Abschuß ist „Reborn“: Ich glaube ich habe noch nie so eine schlechte „Coverversion“ eines an sich nicht schlechten Liedes gehört: Das man Lieder so verschandeln kann! Das Stück hätte viellecht auf eine Hardcore-Techon-CD gepasst, aber auf eine LAI-Platte?
Wie gesagt: ich bin enttäuscht – gerade als L’Âme Immortelle-Fan. 4 neue Stücke und eine schlechte Remix-CD – das ist eindeutig zu wenig. Ich hoffe mal das war ein einmaliger „Ausrutscher“.