CD-Tipp: Puppenspiel

Eigentlich bin ich ja eher der „Filmexperte“, aber meine Website „Moviesite.de“ verstaubt (vielleicht wird sie demnächst aber „wiederbelebt“ ), und hier Berichte ich eher über Musik als über Filme. Soll mir das zu denken geben, denn auch das wird wieder ein Beitrag über Musik, genauer gesagt ein CD-Tipp über die neue Platte von Unheilig: Puppenspiel. Egal, wenn mir Musik gefällt und ich Lust habe darüber zu bloggen – dann blogge ich darüber…
Die Gruppe ‚Unheilig‚ besteht hauptsächlich aus „Der Graf“ (ich finde ein etwas ungewöhnlicher Künstlername) und hat eine ziemlich breites „Musikspektrum“, von ruhigen Balladen bis hin zu doch recht heftigen, harten Songs. Prinzipiell würde ich die Gruppe dem „Gothic-Stil“ zuordnen, ob das jetzt ganz passt oder nicht ist mir aber eigentlich egal, dass kann ja auch jeder sehen wie er will.
Auch da neuesten Album „Puppenspiel“ ist wieder eine „gute Mischung“ und gefällt mir richtig gut – wie auch schon die beiden Vorgängeralben. Vielleicht liegt auch hier der einzige Kritikpunkt: Wirklich „was Neues“ ist das Album nicht, alle Songs sind im typischen Unheilig-Stil, aber das ist ja auch nicht schlecht: Wer die Band mag wird also auch das neue Album mögen.
Wie fast immer bei einem meiner Musiktipps kommt ein Youtube-Video zum Abschluß, man erkennt sofort, dass es sich beim Stück „An deiner Seite“ um eine ruhige Ballade handelt. Wie ich ja schon mehrmals geschrieben habe, achte ich seit letzter Zeit immer mehr auf die Texte der Lieder – und das ist auch hier nicht verkehrt (und auch leicht, da der Song, wie alles Neuere von Unheilig, auf deutsch ist).

Es scheint keinen wirklich zu interessieren

tibet.gifHmm, normalerweise ist die sogenannte Blogsphäre eigentlich immer schnell mit irgendwelchen Solidaritätsbekundungen. Aber dass jetzt in Tibet die Menschenrechte mit Füßen getreten werden scheint wohl keinen zu interessieren. Warum? Weil’s eigentlich nichts Neues ist? Weil wir alle wissen, dass in China Worte wie „Menschenrechte“, „Demkokratie“ oder etwa „Pressefreiheit“ nicht zu existieren scheinen, dafür aber Worte wie „Unterdrückung“, „Umweltverschmutzung“, „Doping“, „Produktpiraterie“ anscheinend ganz gross geschrieben werden? Das wäre aber kein Argument. Am wenigsten verstehe ich, wie manche einen möglichen Olympia-Boykott kategorisch ausschließen. Vielleicht würde dass nicht viel bringen, schaden würde es jedenfalls nicht, denn ich bezweifle, dass z.B. der Afghanistan-Krieg in den 80er Jahren wegen des Boykotts länger gedauert hat. Ganz im Gegenteil: Der „Nicht-Boykott“ im letzten Jahrhundert einer bestimmten Olympiade war wohl definitiv schädlich. Am schlimmsten finde ich in dem Zusammenhang das Argument, dass man mit einem Boykott nur den Sportlern schaden würde. Geht’s noch? Wie sollen die Spiele denn eigentlich ablaufen? Einfach auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ in Peking machen und den Rest drum herum einfach vergessen? Ich dachte immer, wegschauen hat noch nie was gebracht….

Neues von der Packstation

Wieder mal ein Erlebnis mit ‚meiner‘ Packstation:
Montag 03.03., 08:08 Uhr
E-Mail, das eine Sendunng in der Packstation auf mich wartet: Schön!
Montag 03.03. , 10:30 Uhr
E-Mail erhalten, dass meine Packstation wieder zur Verfügung steht. Aha, das sie anscheinend defekt war wurde mir aber nicht mitgeteilt…
Montag 03.03., 15:44
E-Mail, dass die Packstation nicht zur Verfügung steht: Hmmm, Abends trotzdem mal nachgeschaut, viellecht kam die Meldung ja nur zu spät, aber die packstation war wirklich defekt.
Mittwoch: 05.03. 12:15 Uhr
E-Mail, das eine NEUE Sendung in einer ganz anderen Packstation auf mich wartet: Ist das jetzt eine zweite Sendung oder wurde die erste Sendung in diese andere Packstation „umgeladen“? Anruf bei der Hotline: Die Sendung wurde umgeladen, da die eigentliche Packstation weiterhin auf unbestimmte Zeit defekt ist…

Ganz große Klasse! Immer schön Werbung machen, dass man rund um die Uhr seine Sendungen abholen kann und dann ist so eine Station mehrere Tage kaputt. Schön dass ich mein Päckchen von einer für mich ungüstig gelegenen Packstation abholen konnte, da hätte ich es gleich beim Nachbarn abgeben lassen können…

L’Âme Immortelle-Konzert 2

LAI in Nürnberg
Wie berichtet, hat L’Âme Immortelle ein neues Album (‚Namenlos‘) rausgebracht und dazu auch gleich eine Tour gestartet. Nach Bamberg sind sie zwar nicht gekommen, da aber Nürnberg ja nicht sooo weit weit weg ist, habe ich mich am 25. Februar zum LAI-Konzert ‚im Hirschen‚ aufgemacht. Irgendwie war’s wie bei meinem ersten L’Âme Immortelle-Konzert: Eine Vorband (Beyond the Void) war gar nicht mal schlecht, die andere Vorband (‚Übermutter‘) war unter aller Kanone und das eigentliche Konzert war richtig gut. Da ich natürlich wegen LAI dort war hat also alles gepasst. ‚Gewöhnungsbedürftig‘ waren kurze ‚Schauspieleinlagen‘ zwischen manchen Stücken, die mich jetzt nicht weiter gestört haben, die ich aber auch nicht so wirklich toll fand. Das wichtigste waren aber eh‘ die Lieder und neben dem neuen Album (etwas schlechter als das Vorgängeralbum, aber trotzdem richtig gut) wurden auch als Zugaben ‚Klassiker‘ wie ‚Aus den Ruinen‘ gespielt – was will man mehr?
Noch ein Wort zur schlechten Vorband: Das einzig interessante daran war zu sehen, wie man sich musikalisch sehr stark verändern kann – leider ohne besser zu werden: Hätte nicht gedacht, dass die ‚Sängerin‘ Luci van Org, früher mal bekannt als ‚Lucilectric‘, ist.