Die virtuelle Kreditkarte

Und wieder mal wurde ich für ein Trnd-Projekt ausgewählt, nach dem Testen von Wrigley’s Extra Professional Mints ist diesmal die Wirecard dran. Was dass ist kann man ganz einfach mit zwei Worten erklären, eine “virtuelle Kreditkarte”, genauer gesagt eine “virtuelle Mastercard”. Das Prinzip: Man eröffnet ein Konto bei Wirecard, zahlt darauf Geld ein und kann dann mit diesem Geld im Internet bezahlen, und zwar so, als hätte man wirklich eine Mastercard-Kreditkarte. Unterschied: Man hat keinen “Kredit”, sondern kann nur soviel bezahlen, wie man vorher auf das Konto eingezahlt hat. Der Vorteil: Man selbst und vor allem auch ein eventueller Betrüger kann ein Kreditlimit nicht ausnutzen, zudem behält man immer die “volle Kostenkontrolle”. Bei einer “echten Kreditkarte” ist das oft schwierig. Soweit zur Theorie.
Dank eines 50 Euro-Gutscheines habe ich jetzt also die Gelegenheit das ganze mal auszuprobieren. Das Registrieren auf der Webseite machte keine Probleme und auch der Gutschein wurde gleich gutgeschrieben. Heute habe ich meine erste Bestellung damit bei meinem Lieblingshändler amazon getätigt: Einfach die Wirecard-Daten bei den Kreditkarteninformationen eingeben, so als hätte man eine “echte” Mastercard. Bis jetzt hat alles wunderbar geklappt. mal abwarten ob die Bestellung auch ankommt…
Alles in allem scheint das mal wirklich eine gelungene Neuerung im Internet-Zahlungsverkehr zu sein. Es wird sich zeigen ob auch ich die Wirecard auch in Zukunft benutzen werde, da ich bisher eigentlich schon seit Jahren mit Kreditkarten im Internet bezahle und das Angebot eher auf “Kreditkarten-Angsthasen” abzielt.
Ach ja, was kostet der Spaß eigentlich? Die virtuelle Kreditkarte an sich ist kostenlos, pro Transaktion werden aber Gebühren fällig.

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11 Reaktionen

  1. Tor7ten am 14. Mai 2007 um 22:11

    Hi,

    sei beruhigt: Amazon schluckt die Eingabe der Daten ohne Probleme! Habe bisher bei Amazon und iTunes eingekauft. Jetzt kommt noch ein Hörbuch.

    Das mit den Angsthasen würde ich noch insofern erweitern, dass die Prepaid-Karte durchaus eine gute Möglichkeit sein kann, wenn Eltern ihren Kindern im Ausland eine Kreditkarte an die Hand geben möchten, ohne dass diese das gesamte Eltern-Konto plündern ;-)

    Zumindest gibts ja auch die Option, sich eine “echte” Karte produzieren zu lassen!?

    Gruß, Tor7ten

  2. Blog: Christopher Tanneberger am 23. Mai 2007 um 12:04

    Wirecard im Einsatz – Lektürepaket von Amazon…

    Ich soll die Wirecard testen. Klaro, mach ich. Auch wenn die Freundin eigene Pläne mit dem Geld hätte (Idee war für sie der Esprit Online Shop). Aber der Herr an der Tastatur hat sich durchgesetzt und bestellt einen Schwung Lektüre beim Online Kau…

  3. cs - Kredit & Finanzen am 31. Mai 2007 um 20:23

    Schon eine gute Idee…
    Ich seh jetzt allerdings den Unterschied zu “normalen” Prepaid-Karten wie sie es ja schon lange gibt nicht. Nur ein trendiger Name oder gibts sonst noch Unterschiede?

  4. Klaus Mueller am 18. September 2007 um 17:59

    Es gibt Unterschiede: Die “physischen” Prepaid Karten kosten immer eine Jahresgebühr, meist so um die 40 Euro.
    Der Vorteil der virtuellen Karte ist vermutlich geringer Missbrauch. Das ewige Aufpassen auf die Karte entfälltz.B..
    Und die Pin und die virtuelle Karte kannst Du sogar zusammen in den Gehirnzellen aufbewahren (was sonst eine Todsünde ist)
    ;-) )

  5. URL am 19. September 2007 um 21:13

    Die Wirecard habe ich sowohl in der virtuellen als auch in der physischen Form, also als echte Kreditkarte, ebenfalls von Anfang an sowohl in meinem Vergleich als interessante Prepaidkarte vorgestellt, als auch deren Entwicklung verfolgt. Das einzige, worauf wohl kaum ein Nutzer oder Webmaster gekommen ist, war ein rechtzeitiges Investment in die begebende Bank, die Wirecard AG. Deren Börsenkurs stieg immerhin im Zuge der Einführung dieser neuen Produkte sowie natürlich weiterer Umstellungen um in der Spitze über 1000 Prozent. Bedenken bezüglich des Einsatzes der virtuellen Variante dieser Kreditkarte sollte es auch keine geben. Bei meinem letzten Besuch in der Schweiz konnte man sogar an jeder Tankstelle mit einer Visa Electron (um nichts anderes handelt es sich ja bei der virtuellen Karte) zahlen.

  6. nils am 13. März 2008 um 15:50

    Ich würd trotzdem eher zur Visa Prepaid greifen.. Visa hat auch weltweit ne bessere Akzeptanz als MasterCard.. Und 40€ Jahresgebühr sind ja nun nicht sooo wild.. ;)

  7. Hühnchen am 26. März 2008 um 16:09

    Zum Glück hab ich den Blog hier gefunden :D
    Als armer Student ist sowas ja total praktisch! Vorallem wenn man nur ein paar Sachen im Ausland kaufen möchte (z.B. bei amazon.com oder amazon.co.uk – bei denen funkt es doch, oder?)

  8. Joern am 26. März 2008 um 20:10

    @Hühnchen:
    Wüsste nicht, warum es bei amazon.com oder uk nicht funktionieren sollte. Für den Händler ist das wie eine ganz normale Kreditkarte.

  9. schnumbl am 23. Juli 2008 um 10:01

    Habe im Netz Meinungen zu der wirecard gefunden, die mich abgeschreckt haben…

  10. Lukas am 6. August 2008 um 22:16

    Ich finde das Prinzip von den Wirecard sehr gut. Denn bei einer normalen Kreditkarte fallen ja zum Teil Jahresgebühren an. Habe mich erkundigt und die wollten tatsächlich 30 Euro pro Jahr für eine normale Karte haben. Da bezahle ich doch lieber ein paar wenige Transaktionsgebühren für die “virtuelle Kreditkarte”, zumal mein Kreditkarten-Kauf-Konsum nicht ausreicht um eine Jahresgebühr für eine eigenständige Kreditkarte zu recht fertigen.
    Gruß Lukas

  11. Jannick am 15. Februar 2010 um 13:34

    Kreditkarten hat man aber lieber so als virtuell…

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