Buch-Tipp: Neue Vahr Süd

Einige werden sicherlich den Film „Herr Lehmann“ mit Christian Ulmen kennen. Der Film ist nicht schlecht, die Romanvorlage habe ich allerdings bis jetzt noch nicht gelesen. Dafür aber das Nachfolgebuch von Sven Regner, „Neue Vahr Süd“. Zeitlich spielt das Buch vor „Herr Lehmann“, denn es wird das Leben des 20-jährigen Frank Lehmann geschildert und dieses Leben ist alles andere als Langweilig: Frank Lehmann muss zur Bundeswehr (obwohl er das eigentlich gar nicht will), er zieht spontan zu Hause aus und in eine mehr als unkonventionelle WG ein und irgendwie rutsch er immer von einem Problem ins Nächste. Das Buch ist unterhaltsam und witzig geschrieben, oft regt es auch zum Nachdenken an (vor allem zum Schluss). Und wer wie Frank Lehmann beim „Bund“ war, dem wird die ein oder andere Schilderung ziemlich bekannt vorkommen. Alles in allem ein wirklich unterhaltsames Buch, nur der Schreibstil ist „gewöhnungsbedürftig“ bzw. nervt manchmal: Laut Wikipedia verwendet Sven Regner 890-mal den Ausdruck „dachte er“. manchmal denkt man dann doch beim Lesen, dass ist vielleicht das ein oder andere „dachte er“ zu viel…

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