Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2006

Weg mit dem Jahr 2006Ich könnte jetzt irgendwas aufzählen was dieses Jahr so alles passiert ist. Mach‘ ich aber nicht, entweder steht’s schon hier im Blog oder ich habe keine Lust es hier reinzuschreiben – oder aber es ist total uninteressant.
Ich könnte jetzt wenigstens sagen 2006 war ein ganz gutes Jahr – dann würde ich aber lügen. Wenn ich sagen würde das Jahr war nicht ganz so gut würde ich die Untertreibung des Jahres abliefern. Nur wenn ich sage „2006 war ein beschissenes Jahr“ würde dass ungefähr hinkommen.

2006 war für mich das absolut schlechteste Jahr das ich bisher je hatte…

Wünsche allen (vor allen denen die auch kein gutes 2006 hatten) einen guten Rutsch und alles Gute für 2007!

Weihnachtseinkäufe erledigt

Auch dieses Jahr war ich spät dran, aber immerhin nicht erst am 24. – geht ja auch nicht, ist diesmal ja ein Sonntag. Knapp 2 Stunden habe ich insgesamt gebraucht. Glücklicherweise war in der Bamberger Innenstadt relativ wenig los, dass hat mich aber schon etwas verwundert. Jetzt muss ich die Sachen nur noch einpacken, aber das langt ja auch Morgen.

Nachtrag 24.12., 12.00 Uhr:
Mist, ich habe gerade festgestellt, dass ich keinen Tesafilm mehr habe. Wie soll ich jetzt die Geschenke einpacken? Hmm, braunes Paketklebeband habe ich noch…

Coolight – Cooles Weihnachtsgeschenk…

…wenn es nicht nur eine Designstudie wäre. Beim „Coolight“ handelt es sich um einen Stahlzylinder der in eine Getränkeflasche gesteckt wird (man kann trotzdem aus der Flasche trinken ohne das Teil entfernen zu müssen). In diesem Zylinder befinden sich Kryogen und LEDs: Das Kryogen dient zur Kühlung, LEDs zeigen die Uhrzeit oder die aktuelle Getränketemperatur an und leuchten auch noch in verschiedenen Farben so findet man seine Bierflasche auf einer Party viel einfacher wieder. Ich befürchte aber dass das nie in Serie gehen wird…
Coolight
(gefunden bei gizmodo.de)

Line Rider: Der Rodelhang am Monitor

Ist (wie man unten unschwer ablesen kann) schon knapp 3 Monate alt, ich hab’s aber erst jetzt entdeckt: Line Rider, ein witziges Flashgame und zurzeit genau das Richtige: Wenn schon draußen kein Schnee liegt dann baut man sich halt am Monitor seinen Rodelhang. Man zeichnet einfach mit einem Stift eine Linie die den Berg darstellen soll und schaut dann zu, wie der kleine Schlittenfahrer die eben erstellte Piste runter fährt – vielleicht stürzt er aber auch spektakulär, wenn man die Rodelpiste nicht gut gezeichnet hat (zu steil, zu holprig, zu große Sprünge…)
Für Zwischendurch ganz nett.
Line Rider

URL: http://official-linerider.com/play.html

Zur Zeit läuft im Radio nur Müll

Alte Weihnachtspopsongs werden bis zum Erbrechen wiederholt, abgelöst von neuen (seichten) Weihnachtssongs, die schnell hingerotzt komponiert wurden, damit Ex-Musikstars sich ihr Weihnachtsgeld aufbessern können. Unterbrochen wird das Gedudel nur durch abgekupferte ganz „originelle“ Gewinnspiele bei denen man Geräusche erraten oder Geldscheine sammeln muss… Gerade hier in Bayern tut der größte Kommerzradiosender alles um sich bei mir unbeliebt zu machen (aber was will ich von einem Sender auch erwarten, bei dem ein Moderator gleichzeitig Stadionsprecher des FC Bayern ist…) Die Alternativen sind leider gering, aber Bayern 3 ist noch der Radiosender, den man am besten nebenher laufen lassen kann, dessen Moderatoren am wenigsten nerven, und der auch ab und zu richtig gute Musik spielt. Gestern habe ich dort durch Zufall den Song „Chasing Cars“ der britischen Gruppe „Snow Patrol“ gehört. Ich kannte die bisher nicht und auch wenn der Song auch nichts besonderes ist (typischer ‚Britpop‘ eben), mir gefällt das Stück:

L’Âme Immortelle-Konzert

Am Wochenende hat’s mit einem Konzertbesuch endlich mal geklappt, und zwar mit L’Âme Immortelle – in Osnabrück. Ja richtig, Osnabrück, ist nicht gerade um die Ecke (mehr als 400km entfernt) – und dass ist gut so, denn wie ich feststellen musste ist das alles andere als eine schöne Stadt. Vielleicht habe ich die schönen Ecken nicht gesehen, aber das was ich gesehen habe (Innenstadt, Fußgängerzone..) war gelinde gesagt nicht so der Hit. Dafür war die „Konzert-Location“, der „Rosenhof„, wirklich nicht schlecht und das Wichtigste, das Konzert, war richtig geil. Wie schon bei meinem CD-Tipp „Auf Deinen Schwingen“ geschrieben sind die Merkmale von L’Âme Immortelle die geniale Songs, geniale Texte und die sehr guten Stimme der Sängerin Sonja Kraushofer. Aber auch der Kopf der Band, Thomas Rainer, hat mich auf meinem ersten „LAI-Konzert“ positiv überrascht. Der macht irgendwie schon einen eher „biederen“ Eindruck, geht aber auf der Bühne total ab, war irgendwie cool. Noch ein kurzes Wort zu den Vorbands: Die waren totaler Mist, bis auf die aus Argentinien kommenden „Punto Omega“, die sind gar nicht mal so schlecht und auch ganz gut drauf, mit denen habe ich mich nach dem Konzert sogar kurz unterhalten.

Übrigens gibt es dort im „Westen“ dann doch nicht nur hässliche Städte: Am Sonntag haben wir uns noch Münster angeschaut und das scheint wirklich ein richtige schönes Städtchen zu sein. Und das Beste: Die haben sogar ein Starbucks… 🙂

Handytrends 2010

Gerade bei golem.de gefunden: Auf der Hausmesse erzählte Nokias Chefentwickler Tero Ojanperä, wie (seiner Meinung nach) das typische Handy im Jahr 2010 auszusehen hat: Besseres Display (klar), 10-Megapixel-Kamera (auch nicht ungewöhnlich), Speicher satt mit bis zu 100GB (wow!), HDTV (auf dem kleinen Display?), 3D-Kinosound (genau das hat mir schon immer an meinem Handy gefehlt…) und noch der ein oder andere, mehr oder weniger, sinnvolle Schnickschnack. Was sich aber wirklich ganz nett anhört: Das Handy in 3-4 Jahren hat einen eingebauten Projektor, man hat dann sozusagen eine Art „Mini-Beamer“. Und dann ist HDTV und Kinosound schon wieder interessant! Mal schauen ob Herr Ojanperä mit seiner Prognose recht behält.

Gastbeitrag: Blogwichteln 2006

So, pünktlich zum 1. Dezember hier also der Beitrag, den ich über Hollemann von einem Unbekannten geschenkt bekommen habe:

Hallo Joern, hier kommt mein Wichtelgeschenk, ein Beitrag für deinen Blog. Nachdem ich erfahren habe, dass du Joern heisst, Dänemark und Kites sowie Werder Bremen liebst, fiel mir auch gleich was ein. Denn Dänemark ist für mich das Land der Kindheit, wir waren 7 Kinder und 4 durften immer mit den Eltern nach Dänemark fahren. Die von dir genannten Hot Dogs habe ich dort auch schätzen und lieben gelernt, unter dem Namen „Polser“ (mit durchgestrichenem dänischem o – also Pölser ausgesprochen). Werder Bremen mag ich als Fußballmannschaft, weil sie ein gutes Management und tolle Spieler haben. Bin selbst aber Arminia Bielefeld und Dortmund-Fan, zwei Seelen in meiner Brust. Mein Lieblingsthema im Bloggen ist im weitesten Sinn Politik. Ich beschäftige mich gern mit gesellschaftlichen und sozialen Verhältnissen. Deshalb komme ich jetzt auch zum Thema. Meinen Gastbeitrag hat das Thema Grundeinkommen:

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